Zwei Rentner starten aus Friedrichsbrück

300 Kilometer mit dem Trecker zum Kyffhäuser-Denkmal

+
Vor dem Start zur Kyffhäuser-Tour: Jürgen Kubillus (links) und Wolfgang Oetzel aus Friedrichsbrück mit ihren Treckern.

Friedrichsbrück. Auf dem Weg zum Kyffhäuser sind Wolfgang Oetzel und Jürgen Kubillus aus Friedrichsbrück mit ihren Oldtimerschleppern. Am Samstag wollen sie bis zum Denkmal fahren.

Freitagmorgen sind die beiden unternehmungslustigen Rentner pünktlich um 9 Uhr zu ihrer dreitägigen Tour in dem Lichtenauer Stadtteil aufgebrochen. Für die bevorstehenden 300 Kilometer hatten Kubillus seinen Deutz (Baujahr 64/14 PS) und Oetzel seinen Kramer (Baujahr 1958/33 PS) noch einmal abgeschmiert und sich mit dem Nötigsten gerüstet. Für alle Fälle hatte Oetzel vorsorglich schon mal den Regenschirm in die Halterung für den Überrollbügel gesteckt, denn als überzeugte Oldtimerfahrer sind beide natürlich ohne Verdeck unterwegs. Sollte es schlimmer kommen, müssen die Regensachen herhalten, die Oetzel mit dem Reisegepäck und den Stühlen für die Rast unterwegs in der kleinen Truhe auf der Ackerschiene verstaut hat.

Über Eschwege und Mühlhausen waren die beiden Oldtimerfans unterwegs mit dem Ziel, am ersten Tag die etwa 100 Kilometer bis nach Ebeleben in Thüringen zu schaffen. In der Kleinstadt im Kyffhäuserkreis hatten die Friedrichsbrücker vorab ein Quartier zum Übernachten gebucht.

Am Samstag sollen nun gleich nach dem Frühstück die restlichen etwa 40 Kilometer bis zum Denkmal in Angriff genommen werden. Die Sondergenehmigung, um den 473,6 Meter hohen Kulpenberg, höchste Erhebung im Kyffhäusergebirge, hinauf bis zum Fuße des Denkmals fahren zu dürfen, hat Oetzel rechtzeitig vor Antritt der Fahrt eingeholt. Natürlich hoffen die beiden Rentner auf schönes Wetter, um den Anblick des 81 Meter hohen Denkmals, das zu Ehren von Kaiser Friedrich Wilhelm errichtet wurde, auch genießen zu können.

Wie lange die beiden Friedrichsbrücker die Höhenluft am Denkmal und den Ausblick in die Umgebung auskosten werden, machen sie allein vom Wetter abhängig. Schließlich sollen ja auch noch ein paar eindrucksvolle Erinnerungsfotos geschossen werden. Auf jeden Fall soll es aber noch am Samstag wieder zurück in Richtung Heimat gehen. Natürlich nicht an einem Stück, aber das Quartier für die zweite Übernachtung machen die beiden Trecker-Fahrer allein vom zeitlichen Ablauf abhängig. Zurück über Nordhausen, Leinefelde-Worbis, Heiligenstadt und Witzenhausen wollen sie im Laufe des Sonntagnachmittags in Friedrichsbrück wieder in ihrer Hofeinfahrt stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.