Beim Fusionskongress wurden Informationen über Tätigkeitsfelder und Einrichtungen ausgetauscht

Kirchenkreis-Mitglieder blickten in Hessisch Lichtenau über den Tellerrand

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Informationen und Beteiligung: Agnes Jungheim (links) und Bettina Brübach-Teye können als Ausschussmitglieder bestens über das Kamerun-Projekt informieren.

Hessisch Lichtenau. Zum Auftakt des Fusionskongresses der beiden Kirchenkreise Eschwege und Witzenhausen herrschte am Samstagvormittag reges Treiben in der Hessisch Lichtenauer Stadtkirche.

Im Januar 2020 sollen die beiden Kirchenkreise fusionieren. Beide luden die Gläubigen aus dem Werra-Meißner-Kreis zum Kongress unter dem Motto „Auf dem Weg zu einem Kirchenkreis Werra-Meißner: Information – Diskussion – Ihre Meinung“ ein. Etwa in der Mitte zwischen Neu-Eichenberg im Norden des Kreisgebiete und Herleshausen im Süden liegt die Lossestadt, wegen ihrer zentralen Lage idealer Veranstaltungsort.

Zum Auftakt in der Kirche stand nach dem Begrüßungsimpuls eine Ausstellung im Mittelpunkt des Geschehens. Auf Stellwänden präsentierten sich Kirchenkreise mit ihren Tätigkeitsfeldern und Einrichtungen, darunter Themen wie die Jugendarbeit, die Diakonie und die Kirchenmusik.

Allein die Partnerschaften mit Kamerun (Kirchenkreis Witzenhausen), Indien und Estland (beide Kirchenkreis Eschwege) wurden auf drei Stellwänden dokumentiert. Wer zu einem der Themenbereiche einen Vorschlag mit einbringen wollte, konnte ihn auf einem Zettel notiert an der Ausstellungsfläche mit anheften, um ihn am Nachmittag in die Diskussionsrunde im Gemeindehaus am Mühlweg mit einfließen zu lassen.

Über 100 Vertreter der Kirche sowie deren Einrichtungen nahmen an dem Kongress teil, ausgesprochene Gottesdienstbesucher waren in der Runde nur wenige auszumachen. Dies, obwohl die Veranstaltung darauf abzielte, die Gläubigen an dem Prozess teilhaben zu lassen.

Agnes Jungheim und Bettina Brübach-Teye, beide aus Witzenhausen, sind im Kamerunausschuss aktiv und sehen durch die Fusion gute Chancen, mit dem „Blick über den Tellerrand“ auch für die eigene Arbeit zu profitieren. Die Möglichkeit, offen aufeinander zuzugehen, sich über die Projekte auszutauschen, Gemeinsamkeiten zu entdecken sowie die Möglichkeit, neue Interessenten zu gewinnen, lassen die beiden Frauen, wie sie sagten, zuversichtlich in die Zukunft eines Kirchenkreises Werra-Meißner blicken.

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