Klamme Kassen: Bewohner der Stadtteile kümmern sich um Weihnachtsbaum

Die Bewohner der Stadtteile kümmern sich selbst: Carla Fink vor dem Weihnachtsbaum in Küchen. Foto: Röß

Hessisch Lichtenau. Der Weihnachtsbaum, den drei Besucher des Adventsmarkts am Tage danach an der Stadtkirche in der Lossestadt aufgestellt haben, sorgt für weitere Nahrung in der Diskussion um die Sparmaßnahmen.

Diese wurden unter dem Druck des kommunalen Schutzschirms von den Stadtverordneten an der Losse getroffen.

Bürgermeister Jürgen Herwig erinnerte jetzt im Interview noch einmal an den Beschluss der Stadtverordneten von 2012, nach dem das komplette Weihnachtspaket in der Lossestadt gestrichen wurde. Davon betroffen war nicht nur der Weihnachtsmarkt an der Stadtkirche, sondern auch sämtliche weihnachtliche Dekorationen in der Innenstadt wie auch das Aufstellen von Weihnachtsbäumen durch städtische Bedienstete sowohl in der Kernstadt als auch den 13 Stadtteilen.

Während in einigen Ortschaften ohnehin schon seit Jahren das Aufstellen des Weihnachtsbaumes und die weihnachtliche Dekoration ehrenamtlich erfolgten, war 2013 dem Bürgerverein Heli der Baum an der Kirche im Zentrum der Altstadt zu verdanken. Der frisch gegründete Verein hatte 2013 für den Baum an der Kirche gesorgt.

Dieses Jahr nun hatte sich der Bürgerverein aus organisatorischen Gründen für die Ausrichtung des Adventsmarktes auf dem Parkplatz am Untertor entschieden, der Baum am Kirchplatz war damit aus dem Fokus geraten.

Dass trotzdem auch in diesem Jahr wieder immerhin die Weihnachtsbeleuchtung sowohl in der Landgrafenstraße als auch der Poststraße erstrahlt, ist dem Willen des Bürgermeisters zu verdanken. Da dank der milden Winter in den letzten beiden Jahren kaum Winterdienst für die städtischen Bediensteten angefallen war, nutzte er die freien Kapazitäten für das Aufhängen der Girlanden in den beiden Straßen. (zlr)

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