Lichtenauer Laienspieler zeigten „Die 7 Helden“

Mit Spaß und Engagement: Die Theatergruppe Helila in Hessisch Lichtenau spielte im Bürgerhaus „Die 7 Helden“. Foto: Röß

Hessisch Lichtenau. Beim Theaterstück „Die 7 Helden" spielte die Hessisch Lichtenauer Laienspielgruppe (Helila) die erste Aufführung am Samstag leider vor nahezu leeren Rängen.

Kein Wunder, dass Vera Brencher, die Sprecherin der Gruppe, angesichts des geringen Besucherinteresses enttäuscht war. Noch nicht einmal zwei Dutzend Kinder mit ihren Eltern und Großeltern hatten den Weg ins Bürgerhaus der Lossestadt gefunden und boten damit eine dürftige Kulisse. Um das Engagement der Theaterspieler angemessen zu würdigen, setzte Brencher ihre ganze Hoffnung in die beiden folgenden Aufführungen am gestrigen Sonntag und eine Woche später am Sonntag, 13. März, um 15 Uhr im „Capitol“ in Witzenhausen.

Die leeren Ränge im großen Saal des Bürgerhauses schienen die Laienspieler trotzdem nicht sonderlich zu beeindrucken. Mit großem Spaß agierten die acht Frauen und Männer auf der Bühne und unterhielten die Gäste bestens mit dem Stück, das in Anlehnung an die Sage von den sieben Schwaben von Joachim Hahnen und Guido Ricken für die Bühne umgeschrieben wurde.

In „Die 7 Helden“ werden sieben lustige Gesellen eher unfreiwillig zu wackeren Streitern des Herzogs, der endlich das große Ungeheuer im Bodensee erlegt sehen möchte. Beim Schmied (Sascha Brencher) bewaffnen sich die Helden noch mit einer Superlanze, bevor sich Meinrad Klappert (Tobias Blumenstein), Sepp Tember (Nathalie Welker), Peer Plex (Katharina Brencher), Theo Dorant (Lena Schminke), Volker Racho (Andreas Mench), Otto Päde (Bärbel Broll) und Peter Silie (Clarissa Schröder) mutig auf den Weg ins Ungewisse machen.

So todesmutig die Sieben auch starten, gleich in ihrer ersten Bewährungsprobe stoßen sie auf einen Bären, der ihre Knie zum Schlottern bringt. Zum Glück hat das Tier längst das zeitliche gesegnet, aber dessen Fell soll ihnen am Ende noch nützlich werden. In einer Waldschänke tanken die Helden noch einmal kräftig Mut, bevor sie nach weiteren Abenteuern endlich den Bodensee erreichen. Das große Ungeheuer erweist sich dort lediglich als großer weißer Hase, der beim Anblick der Helden schnell das Weite sucht. Doch als Beweis, das Bodenseeungeheuer erlegt zu haben, bringen sie dem Herzog das Fell des Bären mit nach Hause.

Eine knappe Stunde dauert der Spaß im Bürgerhaus, bei dem die Akteure immer wieder den Weg von der Bühne ins Publikum finden. Mit ihren zahlreichen Gesangseinlagen verleihen sie der Aufführung den Charakter eines Singspiels. (zlr)

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