Lichtenauer Neujahrsempfang: Bürgermeister Herwig blickt zurück

Stießen zusammen auf das neue Jahr an: Bernd Hildmann (von links), Anita Magnusson, Brunhild Birkelbach, Rolf Birkelbach und Brigitte Hildmann. Fotos: Röß

Hessisch Lichtenau. Eng her ging's am Freitag beim gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt Hessisch Lichtenau und Lichtenau e.V., in diesem Jahr auch Gastgeber im klinikeigenen Dorothea-von-Wangenheim-Saal.

Als Stefan David, kaufmännischer Vorstand von Lichtenau e.V, zusammen mit Bürgermeister Jürgen Herwig die Gäste mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Landau an der Spitze der Politiker im Saal begrüßte, war kein einziger Platz mehr frei. Selbst an den Stehtischen im hinteren Bereich herrschte dichtes Gedränge.

Beim letzten gemeinsamen Empfang mit Bürgermeister Herwig, der in diesem Sommer aus dem Amt ausscheidet, freute sich David, auch die komplette Riege der fünf Bewerber um seine Nachfolge vorstellen zu können. Zur Auflockerung der Veranstaltung hatte er das Merle-Clasen-Quartett begrüßt.

Hatten viel Spaß beim Neujahrsempfang: Bernd Schröder (von links), Rolf Mayer, Kerstin Ludwig und Stadtbrandinspektor Erich Hildebrandt.

In seinem Rückblick brachte Herwig die Stadtentwicklung als Meilensteine seiner Amtszeit seit 2000 in Erinnerung. Dass er mit dem Bau der A 44 seine Auflistung startete, unterstrich noch einmal den Stellenwert der Maßnahme, die er auch mit Unterstützung der Bürgerinitiative zum Erfolg habe führen können. Samt Autobahn wurden in seiner Amtszeit insgesamt 36 Kilometer Straßen im Stadtgebiet gebaut.

Voller Stolz erinnerte Herwig an das Jahr 2006, als die Straßenbahn zum ersten Mal von Kassel in die Lossestadt fuhr und der Hessentag ausgerichtet wurde. Wermutstropfen im gleichen Jahr war jedoch das Ende als Garnisonsstadt mit dem Schließen der Blücher-Kaserne.

Weitere zahlreiche Feierlichkeiten zählte Herwig auf, allein acht Ortsjubiläen habe er als Bürgermeister miterlebt, dazu das 100-jährige Bestehen des Kanzler-Feige-Brunnens im Zentrum der Stadt sowie das 725-jährige Stadtjubiläum 2014, das zusammen mit zahlreichen Jubiläen mehrerer Vereine gefeiert wurde.

Als notwendig zum Erhalt der Stadt als Mittelzentrum listete Herwig das Erschließen von Baugebieten, den Ausbau der Kindergärten und die Einrichtung von U3-Gruppen sowie den Neubau des Kindergartens in Fürstenhagen, den Bau von Feuerwehrgerätehäusern sowie den Erhalt des Hallenbads auf.

Als „schweres Geschäft“ bewertete er die Arbeit unter dem Schutzschirm. Umso erfreulicher sei für ihn, dass der angestrebte ausgeglichene Haushalt statt 2018 bereits 2016 sogar mit einem Überschuss von 97.000 Euro erreicht worden sei. Diese überaus positive Entwicklung sei letztlich der Zuwanderung der Flüchtlinge zu verdanken. In dem Zusammenhang dankte Herwig den Ehrenamtlichen sowohl für den Aufbau bei der ehemaligen Zeltstadt als auch der Betreuung der Flüchtlinge, bei der die Bevölkerung mitgezogen habe.

Neujahrsempfang in Hessisch Lichtenau

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