Der kleine Horrorladen

Lichtenauer Schüler feiern packende Musical-Premiere

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Giuseppe Ceravolo als Seymour Krelborn und Joelina Fröhlich als Audrey.

Hessisch Lichtenau. Mit einer gelungenen Premiere ihres Musicals „Little Shop of Horrors“ starteten Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau in ihre drei Aufführungen.

Zum Auftakt am Dienstagabend hätte es für die 30 Schüler der Musical-Arbeitsgemeinschaft aus den Jahrgängen zehn bis 13 kaum besser laufen können: Ein volles Haus mit einem begeisterten Publikum. 

Die letzte Vorführung findet am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Aula der Schule statt.

Als es im Raum düster wurde, herrschte gespenstische Stille, bis Timo Lübeck (Klavier), Claudia Pott (E-Bass) und Jannik Hehnen (Drums) mit geheimnisvoll klingender Musik für erste Horror-Spannung im Publikum sorgten und allen Akteuren die Möglichkeit boten, sich nahezu unbemerkt auf die Bühne zu schleichen. 

Das Gesangs-Ensemble zeigte zum Auftakt vollen Einsatz.

Mit dem Lied „Little Shop of Horrors“ lieferte das Gesangs-Ensemble eine erste Kostprobe seines Könnens und gab den Weg frei in die Handlung des Musicals von Alan Menken, das im Vorort einer amerikanischen Stadt in den 1960-er Jahren spielt und 1982 in New York uraufgeführt wurde.

Darum geht es in dem Stück:

Seymour Krelborn, gespielt von Guiseppe Ceravolo, arbeitet im Blumenladen von Mr. Mushnik (David Mendes), dessen Geschäft kurz vor der Pleite steht. Seymour hat Angst, seine Kollegin Audrey, in die er heimlich verliebt ist, obwohl sie mit dem sadistisch veranlagten Zahnarzt Orin Scrivello (Tom Herwig) verlobt ist, nach der Schließung nie mehr wiederzusehen. Seine Idee, mit dem Kauf einer besonderen Pflanze, die er Audrey II. nennt, den Laden wieder in Schwung zu bringen, hat Erfolg: Kaum steht die Blume im Schaufenster, zieht sie die Kunden magisch an und im Laden klingelt wieder die Kasse. 

Der Laden wird berühmt, Presse, Funk und Fernsehen berichten. Doch Audrey II. droht einzugehen und nur durch Zufall merkt Seymor, dass sie menschliches Blut braucht, um zu gedeihen. Mit seinen Blutstropfen wächst und wächst sie, doch bald wird klar, dass sie sich mit seinen Blutstropfen allein nicht mehr zufrieden gibt. So nimmt das Unheil seinen Lauf.

Anderthalb Jahre Vorbereitung

„Fantastisch“ bescheinigte Musiklehrer Peter Schmidt seinen Schülern abschließend eine ausgezeichnete gesangliche Leistung in den 18 Original-Liedbeiträgen, alle live begleitet von den drei Musikern. Eineinhalb Jahre hatte Schmidt die Jugendlichen im Unterricht und zusätzlichen Einheiten musikalisch auf die Aufführung vorbereitet, die szenische Gestaltung lag in den Händen von Renate Gallo und Maria Grass. 

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