40-köpfiges Team betreute täglich fast 200 Kinder

Macarena bis zum Schluss der Lichtenauer Ferienspiele

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Und immer wieder Macarena: Auch beim Abschlussfest der Ferienspiele in Hessisch Lichtenau wurde wieder Macarena getanzt. Dieser gemeinschaftliche Reigen zu dem spanischen Tanzlied hatte den Ferienspielen den Stempel aufgedrückt.

Hessisch Lichtenau. Mit einem eindrucksvollen Feuerwerk gingen am Freitag um Mitternacht die 20. Lichtenauer Ferienspiele zu Ende.

Der letzte Tag stand noch einmal im Zeichen des 20. Geburtstags der Ferienspiele. Bei typischen Spielen eines Kindergeburtstags hatten alle am Nachmittag auf dem Ferienspielgelände richtig Spaß.

Zum Abschluss überreichten die Kinder Flammson, dem Ferienspielmaskottchen, zwei riesige Kartons als Geburtstagsgeschenk, ohne zu ahnen, dass es sich dabei um die Geschenke für sie selbst handelte.

Flammson, verkörpert von Sascha Brencher, zeigte sich so gerührt von der Großzügigkeit der Kinder, dass er bereitwillig die vielen Stofftaschen, bestückt mit allerlei Süßigkeiten, postwendend unter ihnen verteilte.

Den stimmungsvollen Schlusspunkt setzte jedoch der Macarena-Tanz, der den Ferienspielen den Stempel aufgedrückt hatte. Mit dem Dank an die Kinder von Jugendpflegerin Maike Simon und der Zusage des neuen Bürgermeisters Michael Heußner, dass die Ferienspiele auch für nächstes Jahr finanziell abgesichert sind, war nach zwei erlebnisreichen Wochen zumindest für die Jüngsten der Moment des Abschieds gekommen.

Für die Größeren stand die Abschiedsparty mit den „Potheen Rovers“ jedoch noch bevor. Die Irish-Folk-Band mit Musikern aus der Region rockte zum Abschluss der Geburtstagsfeier am Abend die Bühne auf dem Areal.

Maike Simon hatte schon am Nachmittag Bilanz gezogen und zeigte sich im zweiten Jahr ihrer Amtszeit als Stadtjugendpflegerin beeindruckt vom Engagement der 40 Teamer, die in den beiden Wochen unermüdlich von morgens bis in die Nacht hinein begeistert im Einsatz waren und dabei selbst den Spaß am Feiern nicht verloren.

Täglich hatten sie die Betreuung von bis zu 200 Kindern gemeistert und sich selbst von den Regenschauern nicht entmutigen lassen. Der Nässe war zwar die Beachvolleyball-Party zum Opfer gefallen, die parallel angesetzte Cocktailparty verlief dafür umso stimmungsvoller.

Mehr Glück hatten die Soccer-Teams, deren eigentlicher Turnier-Tag verregnet war, 24 Stunden später aber alle Fußballer auf dem Platz auf ihre Kosten kamen.

Für die Fackelwanderung am Vorabend des Abschlussfestes hatten die Kinder mit den Teamern eine kleine Regenpause genutzt, um die Runde über den Mühlweg trocken zu überstehen. Selbst der nasse Asphalt hielt die Kinder anschließend auch nicht von ihrer Inliner-Party ab.

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