Keine Verletzten

Nach Lkw-Brand: Schweine laufen auf B7 umher

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Schweine auf der Straße: Die Feuerwehr lösche nicht nur den brennenden Lkw-Anhänger, sondern kümmerte sich auch um die in Sicherheit gebrachten und frei umherlaufenden Tiere.

Hessisch Lichtenau. Auch als Schweinehirten betätigten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Nacht zu Freitag auf der Bundesstraße 7.

Zwischen den Stadtteilen Walburg und Küchen war, wie Feuerwehr-Pressesprecher Stefan Schlegel berichtete, gegen 23.40 Uhr ein mit Schweinen beladener Transporter in Brand geraten. Wegen eines technischen Defekts habe der hintere rechte Teil des Anhängers gebrannt.

Der Fahrer der aus Einbeck stammenden Transportfirma bemerkte dies und stoppte seinen Zug in einer Nothaltebucht. Er trennte den Anhänger von der Zugmaschine und ließ dann alle Tiere aus der unteren Ebene des Anhängers ins Freie. Die obere Ebene konnte aufgrund des Feuers nicht mehr bewegt werden.

Ersthelfer dämmten den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern ein. Der Brand konnte von der Feuerwehr - alarmiert waren die Einsatzkräfte von Walburg, Hausen, Hollstein und Hessisch Lichtenau - dann schnell gelöscht werden.

Die auf der Straße umherlaufenden Schweine wurden mittels einer Kette von Feuerwehrkräften in Schach gehalten. Die Tiere, die mit Wasser versorgt wurden, machten nach der Schilderung Schlegels bis auf wenige Ausnahmen einen gesunden Eindruck. Um die Tiere in der oberen Ebene des Anhängers vor Rauch zu schützen, war zudem ein Lüfter aufgestellt worden.

Die B 7 war während der Löscharbeiten voll gesperrt, Lastwagen stauten sich bis weit auf die A 44 zurück. Zur weiteren Versorgung der Tiere wurde ein Veterinär angefordert. (zss)

Schweine auf der B7

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