Neue Ausstattung für Helfer

Hessisch Lichtenaus Feuerwehr erhält zusätzliches Material

Neuanschaffungen für die Lichtenauer Feuerwehr im Dreierpack: Die Löschdecke am Pkw präsentieren von links Michael Eck (Wehrführer Hessisch Lichtenau), Timo Schanze (zweiter stellvertretender Stadtbrandinspektor) und Daniel Termer (stellvertretender Wehrführer), am Hygiene-Rollwagen steht Stadtbrandinspektor Steffen Rödel und vor dem Verkehrssicherungsanhänger haben sich Bürgermeister Michael Heußner, Fritz Kaufmann (Matthias-Kaufmann-Stiftung) und Sven Schönemann (stellvertretender Stadtbrandinspektor) platziert.
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Neuanschaffungen für die Lichtenauer Feuerwehr im Dreierpack: Die Löschdecke am Pkw präsentieren von links Michael Eck (Wehrführer Hessisch Lichtenau), Timo Schanze (zweiter stellvertretender Stadtbrandinspektor) und Daniel Termer (stellvertretender Wehrführer), am Hygiene-Rollwagen steht Stadtbrandinspektor Steffen Rödel und vor dem Verkehrssicherungsanhänger haben sich Bürgermeister Michael Heußner, Fritz Kaufmann (Matthias-Kaufmann-Stiftung) und Sven Schönemann (stellvertretender Stadtbrandinspektor) platziert.

Hessisch Lichtenaus Feuerwehr hat nun eine Löschdecke, einen Hygienewagen und einen Verkehrssicherungsanhänger.

Hessisch Lichtenau – Mit einer Löschdecke für brennende Elektrofahrzeuge, einem Hygiene-Rollwagen für den Einsatz an Orten mit gefährlichen Stoffen und einen Verkehrssicherungsanhänger für Einsätze auf der A 44 stellte Hessisch Lichtenaus Stadtbrandinspektor Steffen Rödel seinen Wehrführern und deren Stellvertretern zum Auftakt der ersten Dienstversammlung in Präsenz nach corona-bedingter Pause Anfang Juli gleich drei Neuanschaffungen im Gesamtwert von etwa 20 000 Euro vor.

Teuerstes Teil der Neuanschaffungen ist mit etwa 15 000 Euro der Verkehrssicherungsanhänger. Bei Unfällen auf der A44 soll er für die nötige Sicherheit der Einsatzkräfte sorgen, je nach Situation eine Vollsperrung ermöglichen oder den Verkehr einspurig links oder rechts an der Unfallstelle vorbei leiten. Der Anhänger ist zudem mit Leitkegeln, die teilweise mit Solarblitzen bestückt sind, ausgestattet.

Die Löschdecke ist 6 Meter breit, 8 Meter lang, wiegt 24 Kilogramm und kommt beim Brand von Batterien in Elektroautos bis zur Größe eines SUV zum Einsatz. Mit ihrem Gewicht deckt die Plane das Fahrzeug zuverlässig ab, schränkt die Sauerstoffzufuhr ein und verhindert so, dass sich das Feuer an anderer Stelle im Auto ausbreitet. Die Decke soll laut Hersteller dauerhaft eine Temperatur von 1000 Grad Celsius aushalten, kurzfristig sogar bis 1600 Grad und für 100 Einsätze tauglich sein. 2600 Euro hat das Exemplar gekostet, mit 1250 Euro hat die Matthias-Kaufmann-Stiftung die Anschaffung unterstützt.

Der Hygiene-Rollwagen wurde gekauft mit Blick auf die Gesundheit der Einsatzkräfte, um dem „Feuerkrebs“ vorzubeugen. Da einer Studie zufolge insbesondere Atemschutzgeräteträger bei ihren Einsätzen Kontakt mit krebserregenden und anderweitig giftigen Substanzen haben, stehen jetzt vor Ort für die Reinigung der Haut sowie der Geräte Seifenlösung und Desinfektionsmittel zur Verfügung. Der Rollwagen ist mit einem Waschbecken ausgestattet. Die Kleidung wird in Boxen verpackt, sodass Schadstoffe nicht mehr mit in die Fahrzeuge, weiter in die Feuerwehrgerätehäuser oder gar mit nach Hause verschleppt werden. (zlr)

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