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Neue Tischplatte für Sitzgruppe „Meißner-Blick“ in Fürstenhagen

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Von: Lothar Röß

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Dank des Einsatzes von Willi Welker (von links), Lothar Giesler, dahinter Ralf Brandau und Rainer Goldmann sowie Rudi Werner (rechts) ist die Sitzgruppe „Meißner-Blick“ wieder einladend. Auf dem Foto fehlt Detlef Siebert.
Dank des Einsatzes von Willi Welker (von links), Lothar Giesler, dahinter Ralf Brandau und Rainer Goldmann sowie Rudi Werner (rechts) ist die Sitzgruppe „Meißner-Blick“ wieder einladend. Auf dem Foto fehlt Detlef Siebert. © Lothar Röß

Mit viel Aufwand hat ein Team von Jagdgenossen und Waldinteressenten aus Fürstenhagen die Sitzgruppe „Meißner-Blick“ am Waldrand westlich des Lichtenauer Stadtteils wieder auf Vordermann gebracht.

Fürstenhagen – Im Lauf der Jahrzehnte hatte die Witterung an den drei Bänken und dem Tisch aus Fichtenholz so starke Spuren hinterlassen, dass sich die freiwilligen Helfer entschieden hatten, die Gruppe komplett abzubauen und im Ort wieder aufzubereiten.

Um den Grünbelag zu entfernen, wurden alle Teile zunächst mit dem Hochdruckreiniger auf dem Hof von Detlef Siebert abgestrahlt, bevor die weitere Bearbeitung auf dem Grundstück von Jagdvorsteher Ralf Brandau erfolgte. Nachdem alles abgetrocknet war, wurden die Oberflächen geschliffen und wieder imprägniert.

Die Riegel der Tischplatte konnten jedoch nicht mehr gerettet werden. Die Witterung hatte dem Holz so stark zugesetzt, dass ein Austausch der Hölzer sinnvoll war. Bei der Gelegenheit entschieden sich die Männer für die witterungsbeständigere Ausführung in Eiche.

Mehr als 50 Arbeitsstunden

Aus einer über 40 Jahre gelagerten Bohle schnitten sie sieben 1,80 Meter lange Riegel, fünf Zentimeter dick und neun Zentimeter breit, imprägnierten die Hölzer und montierten sie auf dem Untergestell des Tisches.

Mehr als 50 Arbeitsstunden hatte die sechsköpfige Gruppe aufgebracht, etwa 800 Euro wurden von den beiden Organisationen für Materialien bereitgestellt. Anfang April hatten die Arbeiten begonnen, Ende April standen Tisch und Bänke wieder an ihrem alten Platz. Zum richtigen Zeitpunkt für die vielen Wanderer am 1. Mai, die gern eine Rast einlegten und den Ausblick von der Sitzgelegenheit genießen wollten.

Die Sitzgruppe liegt im Kreuzungsbereich an einem Weg entlang des Waldrands, 500 Meter oberhalb der parallel verlaufenden Landstraße von Fürstenhagen nach Quentel. Der Höhenweg ist von besonderem Interesse, denn er führt in dem Bereich entlang eines 700 Meter langen und 20 Meter breiten prämierten Waldstücks, in dem die meisten der in Deutschland vorkommenden Baumarten – Obstbäume inbegriffen – wachsen.

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