Risse und unterspülte Abbruchkante

Ortsbeirat Walburg drängt auf Sanierungen an Lindenmauer und Stedebach

Die Abbruchkante am Stedebach ist unterspült.
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Die Abbruchkante am Stedebach ist unterspült.

Risse in der Lindenmauer, eine unterspülte Abbruchkante am Stedebach: Gemeldet hat der Walburger Ortsbeirat die Mängel schon vor Jahren, doch bisher hat sich nichts getan.

Walburg – Deshalb beschäftigten sich die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung erneut mit dem Thema und wiesen im Bericht an die Stadt abermals auf die Dringlichkeit der Reparaturen hin. Bereits 2017 hatte der Stedebach, der aus nördlicher Richtung in den Lichtenauer Stadtteil fließt, nach mehreren Starkregen die Abbruchkante im Bereich des Eisenbahn-Viadukts am Ende der Riedteichstraße auf etwa einem Meter Länge unterspült, berichtet Ortsvorsteher Lothar Franke. In der Unterführung teilen sich Straße und Bachlauf, abgesichert durch ein Geländer, den Platz.

Die Böschung zur Straße hin wurde zwar mit Rasengittersteinen und Asphalt befestigt, konnte dem ständigen Spülen vor allem bei stärkeren Regengüssen auf Dauer jedoch nicht standhalten. Weil auch schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge die Stelle regelmäßig passieren, hatte der Ortsbeirat den Schaden umgehend gemeldet.

In den zurückliegenden drei Jahren hat das Wasser die unterspülte Stelle auf etwa vier Meter erweitert. Warnbaken sichern den Bereich zwar ab, jedoch haben die breiten Fahrzeuge kaum eine Möglichkeit, genügend Abstand zur Abbruchkante einzuhalten. Zudem hatte der Ortsbeirat vor zwei Jahren Risse im etwa zweieinhalb Meter hohen Teil der Lindenmauer gemeldet. Betrug der Spalt anfangs nur wenige Millimeter, so ist er mittlerweile durch eindringendes Wasser in Verbindung mit Frost und dem Druck des Erdreichs auf fast einen Zentimeter angewachsen, hat Franke festgestellt. Eine Untersuchung, inwieweit die Wurzeln der Linde Ursache für den Schaden sein könnten, steht noch aus. Der Bereich unterhalb der Mauer wurde sicherheitshalber mit Warnbaken abgesperrt.  (zlr)

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