Prunk- und Galasitzung 

Beim CCF in Fürstenhagen gab es Raketen zur Belohnung

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Gesungene Spitzen: Heinrich Lutz (von links) Wolfgang Winter und Martin Lutz begeisterten mit dem Nussschüsselblues.

Fürstenhagen. Ausverkauftes Haus! Das vermeldete der Carneval Club Fürstenhagen (CCF) für die große Prunk- und Galasitzung am Samstag. Die Stimmung war von Beginn an prächtig.

Es ging Schlag auf Schlag: Die Glückssinger spielten ihr Kampagnelied „Es wird wieder schön“, die Jugendtanzgarde wirbelte mit ihrem Marschtanz ebenso über die Bühne wie die Juniorentanzgarde mit dem Schautanz über Dorf- und Stadtkinder. Stehende Ovationen und belohnende Raketen mit Klatschen, Trampeln, Pfeifen und ein anschwellendes „Ahhhhh“ gab es zur Belohnung.

Über die Höhe waren wieder die drei Quenteler von der Mülmisch an die Losse gekommen. Heinrich Lutz, Sohn Martin und Wolfgang Winter trieben die Stimmung in weitere Höhen. Etwa mit Nussschüsselblues: „Greif nicht in die Schüssel mit den Nüssen rein. Da drin können viele Dinge außer Nüssen sein!“ Umgedichtet hatten sie das „Halleluja“ von Leonard Cohen zu „Es gibt Freibier“. Die Zuschauer lachten Tränen. Die gab es auch bei Maike Simon. Die am 11. 11. geborene Jugendpflegerin erhielt für ihr Engagement von Vizepräsident Thomas Wölfert und Schatzmeister Andreas Teubel den Orden der Interessengemeinschaft Karneval Nordhessen überreicht. Feuchte Augen bekam auch Thomas Steeger. Seit 25 Jahren leitet er als Präsident routiniert die Sitzungen. Seine Mit-Elferräte ehrten ihn dafür mit einem silbernen Mikrofon.

Unvergesslich wird der Abend für Tanzmariechen Claudia Linge bleiben: Zum letzten Mal begeisterte sie mit ihrem Tanz das Publikum. Tränen gab es dann bei ihr und den Trainerinnen. Aber auch begeisterten Applaus.

Zu Ende ging an diesem Abend die Flaute bei den Büttenreden. „Blaulichtreport“ hatten Prinz Frank Schreiber und Prinzessin Undine Mench ihren Beitrag überschrieben. Der Polizeiprinz und seine Scheriffine gaben Einblick in das Leben der Ordnungshüter der Lossestadt, erzählten vom Einsatz in Hopfelde und Hollsteine „da, wo sie alle verwandt sind. Ihr wisst schon, was ich meine“, von der Alkoholkontrolle beim Schulleiter der Sonderschule: „Frank, was für ein Spaß, auf meine Schüler von früher ist doch immer Verlass“.

Zum Schluss trieben die Mixed Pickels mit ihrer Alexa, die Musik nicht nur spielt, sondern auch als Person auf die Bühne bringt, zum absoluten Höhepunkt. Bei „Das Leben tanzt Syrtaki“ standen auch sonst eher zurückhaltende Gemüter auf den Stühlen.

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