Schuften für „Marion“: Eltern sorgen für Aufbau neuer Spielgeräte 

+
Marion II steht: Die Elternschaft der Fürstenhagener Forellenfänger-Kindertagesstätte sorgte für Anschaffung und Aufbau neuer Außenspielgeräte.

Fürstenhagen. Marion II, so heißt der neue Star auf dem Spielplatz der evangelischen Kindertagesstätte Forellenfänger in Fürstenhagen.

Zwei Türme, Brücke, Rutsche, Kletterwand und Kriechtunnel bietet das neue Spielgerät.

Möglich wurde die Anschaffung der Turmkombination, die vom Hersteller auf den Namen „Marion“ getauft worden ist, durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Nachlass „Wambach“. Dieser wird vom Elternbeirat verwaltet. Für Vorsitzenden Dirk Rübsam und seine Mitstreiter war es schnell klar, dass dieses Geld für den Ausbau des Spielplatzes genutzt werden sollte. Denn so modern der Neubau der Kindertagesstätte auch geworden ist, für Außenspielgeräte waren im Budget keine Mittel mehr vorhanden.

So ist man beim Träger, dem Evangelischen Gesamtverband Lichtenau, und der Leitung voll des Lobes für das Engagement der Elternschaft, das sich nicht im Finanziellen erschöpfte.

Eltern griffen zur Schaufel

An zwei Samstagen griffen Väter Mütter und auch Kinder zu Hacke, Spaten und Schaufel, schalten, mischten Beton. Annika Brückmann, Mitglied des Elternbeirates, hatte einen detaillierten Aufbauplan ausgearbeitet und dabei auch ihre fachkundige Verwandtschaft mit eingespannt. Die brachten das nötige Großgerät zum Einsatz und sorgten für ein genaues Einmessen. Der Großeinsatz hat sich gelohnt. Nicht nur Marion II steht inzwischen fest auf den Fundamenten. Einmal in Fahrt erstellten die Freizeitbaumeister die Fundamente für eine Kinderschaukel im Bereich der Kinderkrippe und drei Federspielgeräte, die vom Förderverein des Lionsclubs Hessisch Lichtenau finanziert wurden. Zudem stellten sie ein Holzgruppenspielgerät in Form eines Treckers mit Anhänger auf.

Die neuen Spielgeräte haben insgesamt rund 10.000 Euro gekostet. Der Wert der von der Elternschaft und den anderen freiwilligen Helfern erbrachten Leistungen können nicht genau beziffert werden. Sie dürften dem Träger der Kindertagesstätte aber mehrere tausend Euro für den Aufbau durch eine Firma erspart haben. (zgg)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.