Seniorenzentrum für 77 Bewohner in Hessisch Lichtenau im Bau

Viel ist schon geschafft: Thomas Georg (Planungsbüro Jentzsch), Zimmermann Dirk Willmitzer, Siegfried Renneke, Prof. Dr. Heinrich Schnatmann (beide Internationales Bildungs- und Sozialwerk) und Klaus-Dieter Vaupel (Planungsbüro Jentzsch) freuen sich, nur acht Monate nach dem ersten Spatenstich am neuen Seniorenwohn- und Pflegezentrum in Hessisch Lichtenau bereits Richtfest feiern zu können. Foto: Röß

Hessisch Lichtenau. Ein Seniorenwohn- und Pflegezentrum für 77 Bewohner entsteht derzeit an der Herderstraße in Hessisch Lichtenau.

Auch wenn die ersten Anfragen für einen Platz im neuen Seniorenwohn- und Pflegezentrum in Hessisch Lichtenau bereits eingegangen sind, die Interessenten müssen sich doch noch eine Weile gedulden: Auf der Baustelle in der Herderstraße feierte das Internationale Bildungs- und Sozialwerk als Bauherr am Mittwoch erst einmal Richtfest.

So soll es aussehen: Das Seniorenwohn- und Pflegezentrum in Hessisch Lichtenau, dessen Richtfest jetzt gefeiert wurde. Repro: Röß

Kreisbeigeordneter Lothar Hellwig (SPD) und Erster Stadtrat Heinz E. Vogt (SPD) zählten zum Kreis der Gäste, als Zimmermann Dirk Willmitzer nach seinem Richtspruch das Schnapsglas auf der obersten Betondecke des Flügelbaus zumindest für den ersten Dachstuhl zerschellen ließ. Der Dachstuhl auf dem zweiten Haupttrakt soll innerhalb der nächsten 14 Tage gerichtet werden. Der Verbindungstrakt zwischen den beiden Gebäudeteilen erhält ein Flachdach.

Dass bereits die ersten Anfragen für eine Unterbringung eingegangen sind, wundert nicht. Schließlich versprechen die komfortablen und seniorengerechten Einzelzimmer von etwa 20 Quadratmetern Größe mit separatem 4,5 Quadratmeter großen Bad inklusive WC sowie einem eigenen Balkon oder einer Terrasse doch so manche Annehmlichkeit in dem neuen Objekt. In jedem der drei Wohnbereiche wird zusätzlich ein Wellness-Bad zur Verfügung stehen. Die Einrichtung bietet insgesamt 77 Bewohnern Platz. Vorsitzender Siegfried Renneke stellte die Prognose, dass Mitte Oktober/Anfang November 2015 die ersten Bewohner einziehen werden.

Die Wünsche des Bauherrn nach Gemeinschaftsräumen für das Einnehmen der Speisen, für Spiel- oder Plauderrunden, das ungestörte Lesen von Zeitungen und Büchern oder für kreative und therapeutische Angebote haben die Architekten des Kasseler Planungsbüros Jentzsch und Partner bei der Konzeption der Einrichtung berücksichtigt. Neben einer hauseigenen Küche und eine Cafeteria verfügt das Haus auch über überdachte Terrassen.

Um das Haus herum soll eine Gartenanlage mit Duft- und Sinnesbeeten Gelegenheit zum Erholen und Entspannen bieten.

Die geplanten Kosten für das massiv errichtete teilunterkellerte Objekt, in dem auf drei Geschossen eine Nutzfläche von insgesamt 4500 Quadratmetern entsteht, belaufen sich auf 7,3 Millionen Euro. Mit 300 000 Euro hat die Deutsche Fernsehlotterie das Projekt unterstützt. (zlr)

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