Spielvereinigung Hopfelde-Hollstein feiert 60-jähriges Bestehen

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Ehrung bei der Spielvereinigung Hopfelde-Hollstein: Stefan Reuß (von links), Klaus Asbrand, Mario Rabini, Sebastian Blumenstein, Lars Gröger, Lutz Kalz und Horst Schott.

Hopfelde. Am Wochenende feiert die Spielvereinigung Hopfelde-Hollstein ihr 60-jähriges Bestehen.

Zum Kommers am Donnerstag begrüßte Vorsitzender Lutz Kalz zahlreiche Ehrengäste, an der Spitze Landrat Stefan Reuß als Schirmherr der Veranstaltung, in der gut besuchten Hopfelder Mehrzweckhalle. Reuß sprach in seiner Festrede die Euphorie an, die nach dem Sieg Deutschlands bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 in Bern herrschte. Die faszinierende Kraft des Fußballs habe auch die fußballbegeisterten Hopfelder und benachbarten Hollsteiner in einer Spielgemeinschaft zusammengeführt. Anders als vor 60 Jahren, als man die Ehrenamtlichen ohne viele Vorschriften „gelassen“ habe, würden heutzutage die vielen Probleme so manchem die Lust nehmen, sich zu engagieren. Als gutes Beispiel für die riesige Integrationskraft des Fußballs, den gesundheitlichen Aspekt und das gesellschaftliche Miteinander beszeichnete Reuß den Verein und er unterstrich, dass Fußball mehr ist, als nur dem Ball hinterher zu jagen. „Um dem Nachwuchs im Verein eine Chance zu geben, sollten wir den Kommers nicht zu sehr ausdehnen“, scherzte Reuß. Damit hielt er nicht nur seine Festrede zeitlich im Rahmen, sondern setzte auch für die nachfolgenden Redner ein Zeichen.

Aufgegliedert in acht Kapitel präsentierte Manfred Will die Vereinsgeschichte eindrucksvoll mit Informationen und Bildern. „Das habe ich so noch nicht gesehen“, verdiente er sich dafür das Lob von Kreisfußballwart Horst Schott. Sein Rückblick startete mit dem 10. August 1955: 30 junge Menschen aus Hopfelde und Hollstein gründeten in der ehemaligen Gastwirtschaft Schröderum den Verein, Robert Schumann (Hopfelde) und Karl Stehling (Hollstein) waren die beiden Vorsitzenden. Zwei Jahre später wurde die Jugendabteilung ins Leben gerufen.

Den sportlichen Höhepunkt erlebte die Vereinigung ab 2010, als in nur vier Jahren dreimal ein Aufstieg gefeiert werden konnte. 1968 kam die Gymnastikabteilung der Frauen hinzu. Heute zählt der Verein 225 Mitglieder. (zlr)

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