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Tramlinie 4 Kassel - Hess. Lichtenau: Ideen für mehr Attraktivität

Kaufungen / Helsa. Nach einer mehrmonatigen Pause beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG) und des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) wieder mit der Frage, wie das Angebot auf der Lossetalstrecke zwischen Kassel und Hessisch Lichtenau für Nutzer der Tram attraktiver gemacht werden kann.

Das erklärte NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch auf HNA-Anfrage.

Konkrete Schritte seien aber noch nicht beschlossen worden, sagte der Chef des Verkehrsverbunds. „Wir arbeiten an dem Thema, es gibt aber noch keinen Trend.“ Rausch zeigte sich zufrieden mit der Auslastung der Trams auf der Linie 4. Insbesondere in dem Streckenabschnitt zwischen Kassel und Kaufungen seien die Zahlen sehr gut.

A44 als Konkurrenz für Tram 

Seit mehr als vier Jahren überlegt man, wie die Lossetalstrecke für Fahrgäste attraktiver gemacht werden kann. Hintergrund ist die Befürchtung bei KVG und NVV, dass vor allem Berufspendler nach der Fertigstellung der Autobahn 44 im Lossetal von der Bahn auf das Auto umsteigen könnten.

In diesem Zusammenhang wird vor allem darüber diskutiert, wie die Fahrzeit von Hessisch Lichtenau nach Kassel verkürzt werden kann. Als eine Möglichkeit gilt die Reaktivierung der Expressstrecke bei Kaufungen. Sie würde ermöglichen, dass einige Trams der Linie 4 nicht alle Haltestellen in Kaufungen anfahren müssten.

Bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann, müsste sie allerdings elektrifiziert werden. Zuvor waren dort für kurze Zeit Regiotramzüge mit Dieselhybridmotoren eingesetzt worden.

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