Beginn der Planung war 2011

Übergabe des Feuerwehrhauses Reichenbach

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Reichenbach. In Reichenbach wurde das um- und ausgebaute Feuerwehrhaus übergeben.

"Was lange währt wird endlich gut“, zeigte sich Bürgermeister Jürgen Herwig am Samstag in Reichenbach sichtlich erleichtert, dass das Feuerwehrgerätehaus endlich eingeweiht werden konnte.

Bereits im Juli 2011 war mit der Planung des Um- und Anbaus des Hauses begonnen worden, erinnerte Erich Hildebrand, der erst vor wenigen Tagen aus dem Amt als Stadtbrandinspektor ausgeschieden war. Da Hildebrand aber in seiner Funktion als Chef der städtischen Feuerwehr den Bau über all die Jahre hinweg begleitet hatte, war ihm die Einweihung sozusagen als letzte Amtshandlung in Vertretung seines verhinderten Nachfolgers Steffen Rödel überlassen worden.

Es waren die kleinen und großen Schwierigkeiten, die erst aus dem Weg geräumt werden mussten, um das Feuerwehrgerätehaus in der jetzigen Form auf den Weg zu bringen, erklärte Hildebrand die ungewöhnlich lange Bauzeit. Dank ging an die Stadt Hessisch Lichtenau, die alle finanziellen Möglichkeiten für den Bau ausgeschöpft habe, der insgesamt 330.000 Euro gekostet hat. Mit mehr als 11.000 Euro beteiligt sich der Kreis, 45.000 Euro hat das Land Hessen beigesteuert.

Landrat Stefan Reuß blickte in das Jahr 2013 zurück, als die örtliche Feuerwehr mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet wurde. Weil es nicht ins alte Feuerwehrgerätehaus passte, erfolgte die Unterbringung in einer Scheune auf dem Hof Heerich. Der Umbau des Hauses sei damit zwingend erforderlich gewesen. Weil sich die Männer der Einsatzabteilung neben ihrem Feuerwehrdienst von jährlich etwa 1000 Stunden zusätzlich noch mit 4000 Stunden Eigenleistung am Bau des Feuerwehrgerätehauses beteiligt hatten, sei der Wert des Objektes deutlich höher einzuschätzen als Worte auszudrücken vermögen, zollte der Landrat den Reichenbachern großen Respekt.

Das Engagement ihrer Brandschützer wusste auch Ortsvorsteherin Birgit Osigus-Koch zu schätzen. Der Feuerwehr komme eine besondere Bedeutung aufgrund der Lage des Hauses der Jugend „An den großen Steinen“ zu. Das Objekt liege mehr als einen Kilometer vom Ort entfernt und allein die Reichenbacher Wehr könne im Brandfall die erforderlichen Gewährleistungsfristen erfüllen. 

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