Flüchtlinge und Asylbewerber ziehen in Kaserne

Unterkunft für 62 Menschen in Not

Hessisch Lichtenau. Eine Gemeinschaftsunterkunft für 62 Flüchtlinge und Asylbewerber wird im ehemaligen Sannitätszentrum der Bundeswehr in Hessisch Lichtenau eingerichtet. Das teilte der Werra-Meißner-Kreis am Dienstag mit

Durch die hohe Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern sei es erforderlich, eine weitere Unterkunft zu eröffnen. Deshalb beabsichtige der Landkreis, das Gebäude an der Blücher Straße anzumieten. In einem Gespräch mit der Stadt und örtlichen Multiplikatoren seien notwendige Abstimmungen getroffen und Informationen zur Unterbringung Betreuung vermittelt worden.

Dabei sei auch das Konzept der Eschweger Arbeiterwohlfahrt vorgestellt und aufgezeigt, welche Kooperationen mit örtlichen Akteuren zur Unterstützung der Flüchtlinge möglich sind. „Wir haben an anderen Standorten sehr gute Erfahrungen gemacht und hoffen, dass sich auch in Hessisch Lichtenau aus vielen gesellschaftlichen Bereichen Menschen engagieren, um Flüchtlingen zu helfen und ihnen die Integration zu erleichtern“, sagte Ilona Friedrich, Fachbereichsleiterin Jugend, Familien, Senioren und Soziales.

Erster Stadtrat Heinz Vogt ist sich sicher, „dass es gelingen wird, die Flüchtlinge gut zu integrieren, schließlich hat die Stadt Erfahrung mit der Integration von Menschen aus der Zeit, als es in Fürstenhagen noch das Übergangswohnheim für Spätaussiedler gab.“ (alh)

Rubriklistenbild: © dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.