Mit „Schtorzenieren“ zum Sieg

Velmederin hat bei Quizsendung eine Reise nach Djerba gewonnen

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Für Gabriele Pressler eine klare Sache: Schtorzenieren sind Schwarzwurzeln. Beim Hessenquiz gewann sie mit diesem Wissen.

Velmeden. Dank „Schtorzenieren“ werden Gabriele Pressler aus Velmeden und ihr Mann demnächst in die Sonne, ins tunesische Djerba, fahren.

Die 51-jährige Hausfrau hat beim „Großen Hessenquiz“ des HR-Fernsehens mit der letzten Frage den Sieg errungen. Die Sendung wird am kommenden Sonntag ab 22.15 Uhr ausgestrahlt.

„Ich lag ja eigentlich mit 600 zu 700 Punkten hinten“, so die gebürtige Hausenerin. Und dann kam die Mundartaufgabe. Auf Röhrenfurther Platt wurde sie gestellt und handelte von „Schtorzenieren“. Die Mitwettbewerberin aus Rüsselsheim ließ sich auf die falsche Spur locken. Für die velmsche Hausfrau war aber gleich klar, dass es sich dabei um Schwarzwurzeln handelt. Die 150 Punkte aus dieser Frage brachten ihr dann den Sieg. Neben der tollen Reise durfte sie auch den „Hessenquiz-Pokal“ mitnehmen.

Ungewöhnlicher nordhessischer Name

Der ungewöhnliche nordhessische Name für das leckere und gesunde Wintergemüse ist übrigens eine „eingehessischte“ Form des wissenschaftlichen Namens „Scorzonera hispanica“.

Die Sendung wurde bereits im vergangenen Mai in der Frankfurter Bertramstraße beim Hessischen Rundfunk aufgezeichnet. Aber so einfach war der Weg bis dahin nicht. Ein richtiges Casting hatte Gabriele Pressler zu absolvieren. Sie hatte sich auf der Homepage des HR beworben, war dann nach Kassel eingeladen worden.

„Wir melden uns“, hatte man ihr danach gesagt. Dann aber hörte sie längere Zeit nichts mehr. Bis dann im Mai ein Anruf aus Frankfurt kam. Gleich für den nächsten Tag wurde sie eingeladen.

Noch immer ist sie von der Atmosphäre dort im Studio beeindruckt. Denn was da in der Sendung dann so locker und spontan aussieht, ist das Ergebnis professioneller Arbeit. Gleich drei Ausgaben des beliebten Quiz um das „schönste Bundesland“ mit dem Moderator Jörg Bombach wurden an diesem Nachmittag produziert.

Gabriele Pressler erlebte fasziniert mit, wie vom „Jackettmeister“ die mitgebrachte Bekleidung gesichtet und ausgewählt wurde. Nach der „Warm-up“ genannten Einstimmung und der Standprobe ging es in die Maske: Pudern, die Haare stylen, anbringen des schnurlosen Mikrofons und dann an das Set. „Da war ich schon unheimlich aufgeregt.“

Wie das Ganze dann abgelaufen ist, das kann man am Sonntag, 14. Januar, ab 22.15 Uhr im HR-Fernsehen verfolgen.

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