Neue Filiale an der Leipziger Straße 

Aldi will mehr Platz und baut einen neuen Markt in Hessisch Lichtenau

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Die Bagger rollen: Auf der Baustelle Leipziger Straße 108 bis 116 in Hessisch Lichtenau sind die Arbeiten in vollem Gange. Hier soll bald ein neuer Aldi-Markt stehen. 

Hessisch Lichtenau. Riesige Erdhaufen türmen sich seit einigen Wochen an der Leipziger Straße in Hessisch Lichtenau. Das Areal von Hausnummer 108 bis 116 ist mit einem Bauzaun umstellt - und bald soll hier ein Aldi-Markt entstehen.

Dahinter sind Bagger dabei, die Fläche für eine Bebauung zu ebnen. Auf dem Gelände will Aldi einen Supermarkt mit 800 Quadratmetern Verkaufsfläche bauen. Diese Information, die seit Februar bereits in Hessisch Lichtenau kursierte, wurde nun durch eine Aldi-Sprecherin bestätigt: „Wir errichten in Hessisch Lichtenau ein Gebäude in moderner Flachdach-Architektur mit einer hochwertigen Klinkerfassade“, schreibt Claudia Eisfeld, Sekretärin der Aldi-Geschäftsleitung, auf Anfrage. Zur Höhe des Investitionsvolumen wollte Aldi sich allerdings nicht äußern.

Fertigstellungstermin offen

Derzeit würden noch die Vorbereitungen für das Baufeld laufen, daher könne Aldi zum heutigen Zeitpunkt noch keinen Fertigstellungstermin nennen.

Gegenüber dem bisherigen Aldi-Markt im Steinweg-Center werde der Verkaufsraum etwa 1,80 Meter breiter sein und ohne Stützpfeiler auskommen. „Mit dem Platzgewinn schaffen wir breitere Gänge und können damit einen deutlich höheren Kundekomfort und eine übersichtlichere Warenpräsentation bieten“, schreibt Eisfeld. Der neue Standort werde über 85 Stellplätze verfügen - darunter zwei behindertengerechte sowie zwei Eltern-Kind-Stellplätze mit einer Breite von jeweils 3,50 Metern.

Der neue Markt in Hessisch Lichtenau soll das identische Sortiment führen, wie alle anderen Aldi-Märkte der Region. Eine Backstation gehöre laut Eisfeld bereits seit mehreren Jahren zu dem Angebot. „Das übrige Warensortiment wird von uns regelmäßig, zum Beispiel durch die Aufnahme von Markenartikeln, an sich verändernde Kundenanforderungen angepasst.“ Mit LED-Leuchten der neuesten Generation für Verkaufsraum und Parkplatz, einer Wärmeverbundanlage, welche die Abwärme der Kühlregale nutze und einer Photovoltaikanlage werde man deutliche Energie- und CO2-Einsparungen erzielen.

Über einen Nachmieter Aldis im Steinweg-Center ist bisher noch nichts bekannt. Der Geschäftsführer der Immopol 1 Gmbh, an die das Center im September 2015 verkauft wurde, wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Auch blieb er eine Antwort auf die Frage schuldig, ob es für die beiden Ladenflächen, die momentan bereits leer stehen, bereits Interessenten gebe.

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