Windpark Rohrberg: Feuer legte neues Windrad lahm

Hessisch Lichtenau/Helsa. Wegen eines Brandes in einer der Windkraftanlagen im Windpark Rohrberg wurde die Feuerwehr Hessisch Lichtenau am Montagmorgen gegen 4 Uhr alarmiert.

Ein Löschfahrzeug mit acht Einsatzkräften rückte laut Markus Schröder, stellvertretender Wehrführer, zu der Einsatzstelle aus.

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass in einer Höhe von circa 150 Metern ein Feuer in einem Hydraulikzylinder ausgebrochen war. Dieser hatte sich zu einem Schwelbrand entwickelt. Die Mitarbeiter der Firma hatten aber bereits mit dem Löschen mit Hilfe eines Feuerlöschers begonnen.

Zusammen mit einem Techniker und ausgerüstet mit Atemschutz, Höhensicherungsgerät, Funkgerät und einem Feuerlöscher fuhr ein Feuerwehrmann mit der Gondel zur Brandstelle. Das Feuer in der Kanzel war jedoch schon durch den Techniker der Firma gelöscht worden.

Mit einer Wärmebildkamera der Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass keine weitere Gefahr durch den Zylinder mehr ausging. Die Brandursache ist noch unklar. Auch zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. 

Wie Ingo Pijanka, Sprecher der Betreiberin Stadtische Werke Kassel, am Dienstag mitteilte, sei eine Rauchmeldeanlage angesprungen. Die Experten von Enercon seien weiterhin vor Ort, um den Grund für das Feuer zu ermitteln. Angaben zu der Höhe des Schadens könnten zurzeit noch nicht gemacht werden. Die nunmehr stillstehende Anlage war als bislang einziges Windrad am Rohrberg in Betrieb. „Die Anlage lieferte bereits Strom“, sagte der Werke-Sprecher. 

Das Kasseler Energieversorgungunternehmen errichtet zurzeit einen weiteren Windpark im Stiftswald. Bereits seit zwei Jahren sind insgesamt sieben Anlagen in der Söhre und am Sandershäuser Berg bei Niestetal in Betrieb. 

Der Windpark Rohrberg

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