Staatssekretär übergibt 120.000 Euro

Zuschuss für Kunstrasen in Hessisch Lichtenau

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Kunstrasen ist nicht gleich Kunstrasen: Joao de Azevedo (Vierter von links) erläutert Staatssekretär Marc Weinmeister (Vierter von rechts) Vor- und Nachteile verschiedener Muster. Interessiert verfolgen (von links) Michael Siebert, Landtagsabgeordneter Dirk Landau, Fabian Dippel, Andreas Horn, Stadtrat Ralf Köster, Joachim Kraus vom Sportkreis und Horst Hartmann vom Werra-Meißner-Kreis die Erklärungen. 

Hessisch Lichtenau „In den nächsten Wochen können jetzt die Ausschreibungen rausgehen.“ Joao de Azevedo, Jugendleiter des Lichtenauer FV, war am Samstag zufrieden.

Staatssekretär Marc Weinmeister aus Gudensberg, in der hessischen Landesregierung eigentlich zuständig für Europaangelegenheiten, überbrachte den Bewilligungsbescheid über 120 000 Euro für den geplanten Kunstrasenplatz. Er soll auf dem Gelände des ehemaligen Hartplatzes an der Hopfelder Straße entstehen. 

Bei der Übergabe fanden die Stadtmeisterschaften auf dem Sportplatz an der Heinrichstraße statt. Weinmeister zeigte sich beeindruckt davon, dass im Stadtbereich Hessisch Lichtenau noch fünf erste Mannschaften in den Ligen spielen.

Hessenweit einmalig ist die Kooperation, die die Vereine Lichtenauer FV, ESV Walburg, Spvgg Hopfelde Hollstein, TSG Fürstenhagen und SV Velmeden zur Realisierung des Vorhabens eingegangen sind. Federführend sind dabei die Lichtenauer. Von dem gemeinsamen Engagement zeigte sich auch Stadtrat Ralf Köster angetan. „Beim Landessportbund gab es für so ein Vorhaben kein Formular“, berichtete Joachim Kraus, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Werra-Meißner. Die Fördergelder werden die Vereine als Eigenmittel einbringen.

Auch der Werra-Meißner-Kreis wird sich mit einer zehnprozentigen Förderung an den veranschlagten Gesamtkosten übernehmen. Diese werden mit 600 000 Euro veranschlagt, teilte Horst Hartmann vom Werra-Meißner-Kreis mit. Dafür bringen die Vereine Eigenmittel von 23 000 Euro und 32 000 Euro Eigenleistungen auf. Zudem haben sie ein Darlehn in Höhe von 140 000 aufgenommen. 

Die Stadt zahlt 225 000 Euro. Das ist der Betrag, den der Landesbetrieb Bau und Immobilien in Hessen für die Wiederherstellung des 2015 für eine Flüchtlingsunterkunft genutzten Hartplatzes zahlt. Vom Werra-Meißner-Kreis kommen 60 000 Euro und vom Land die 120 000 Euro.

Die fünf Vereine hoffen mit dem neuen Kunstrasenplatz besonders im Herbst und Frühjahr witterungsunabhängiger trainieren und auch spielen zu können. 

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