Zwei mehr im Magistrat

Stadtverordnete haben in Hessisch Lichtenau getagt

Der neu gewählter Magistrat der Stadt Hessisch Lichtenau: Uda Jilg-Dahmen, von links, Wolfgang Müller, Ralf Pfaffenbach, Hans-Karlo Bock, Bürgermeister Michael Heußner, Jan Daniel Frölich und Wolfram Schulze. Hinzu stoßen bald die Nachrücker Heinrich Lämmert und Michael Flohr.
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Der neu gewählter Magistrat der Stadt Hessisch Lichtenau: Uda Jilg-Dahmen, von links, Wolfgang Müller, Ralf Pfaffenbach, Hans-Karlo Bock, Bürgermeister Michael Heußner, Jan Daniel Frölich und Wolfram Schulze. Hinzu stoßen bald die Nachrücker Heinrich Lämmert und Michael Flohr.

Zur konstituierenden Stadtverordnetenversammlung kamen am Freitag die Mandatsträger in Hessisch Lichtenau zusammen.

Mit ausreichend Abstand trafen sich die Stadtverordneten im Bürgerhaus, um einen neuen Magistrat zu wählen. Gäste mussten einen negativen Corona-Test vorlegen, um teilnehmen zu dürfen.

Nachdem Bürgermeister Michael Heußner (CDU) die Versammlungsteilnehmer begrüßt hatte, übertrug er die Leitung der Sitzung vorübergehend an den ältesten anwesenden Stadtverordneten, Gerd Koch von der SPD. Die Mitglieder wählten daraufhin unter seiner Leitung den Stadtverordnetenvorsteher. Die offene Wahl fiel einstimmig auf seinen Fraktionskollegen Dirk Oetzel.

Zu seinen drei Stellvertretern ernannten die Mandatsträger Gert Merkel von der CDU, Andreas Nink vom Grün/Linken Bündnis und Silke Reuß-Bergmann von der Freien Wählergemeinschaft.

Dirk Oetzel betonte während seiner Begrüßung, dass sie alle so etwas wie „die Herzkammer der Stadt“ seien und mit viel Herzblut und Engagement ihr Ehrenamt ausüben würden. Die Stadtverordneten arbeiten zum Wohle der Bürger, betonte Oetzel. Allerdings sollten sie nicht nur Gutes tun, sondern auch darüber reden. Er möchte, so der Parlamentsvorsteher, dass die Arbeit des Gremiums bei den Hessisch Lichtenauern ankomme.

„Wichtig ist, sich auch bei Streitigkeiten immer mit dem nötigen Respekt zu begegnen und die Meinung des anderen anzuhören und zu akzeptieren“, sagte Dirk Oetzel. Das sei in der Stadtverordnetenversammlung in Hessisch Lichtenau immer der Fall.

Weiterhin stand der Beschluss zur Gültigkeit der Wahlen vom 14. März auf der Tagesordnung. Auch der Änderung der Hauptsatzung, künftig zwei Sitze im Magistrat mehr zu haben, stimmten alle Stadtverordneten zu.

Somit hat die SPD künftig drei Sitze im Magistrat inne, genau wie die CDU, die Freie Wählergemeinschaft, das Grün/Linke Bündnis und die Bürgerliste sind mit jeweils einem Sitz vertreten.

Da für die Erhöhung der Sitze im Magistrat eine Änderung der Hauptsatzung notwendig ist, diese jedoch erst öffentlich ausgelegt werden muss, werden die beiden weiteren Mitglieder des Magistrats erst am Freitag, 28. Mai, während der nächsten Stadtverordnetenversammlung vereidigt.

(Wiebke Huck)

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