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Hildegard und Werner Schill aus Frankershausen feiern Eiserne Hochzeit

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Im eigenen Haus: Die Jubilare Hildegard und Werner Schill bauten es in den 1960er-Jahren.
Im eigenen Haus: Die Jubilare Hildegard und Werner Schill bauten es in den 1960er-Jahren. © EDEN SOPHIE RIMBACH

Heute feiern Hildegard und Werner Schill aus Frankershausen ihre Eiserne Hochzeit. Besonders dankbar sind die Jubilare, die sich im Jahr 1955 kennengelernt haben, für ihre Familie.

Frankershausen – Hildegard und Werner Schill aus Frankershausen haben am 5. Oktober 1957 geheiratet. Drei Kinder, sieben Enkel- und vier Urenkelkinder gehören inzwischen dazu und leben alle in der näheren Umgebung des Paares.

Angefangen hat die gemeinsame Geschichte der gebürtigen Vockeröderin und des aus Frankershausen stammenden Jubilars in Weidenhausen. Hildegard Jacob und Werner Schill lernten sich dort beim Kirmestanz im Saal der Gastwirtschaft Sommermann kennen. Die 1940 geborene Hildegard und der drei Jahre ältere Werner heirateten zwei Jahre später und bekamen ihre erste Tochter.

Vor 65 Jahren: Hildegard und Werner Schill bei ihrer Hochzeit im Jahr 1957.
Vor 65 Jahren: Hildegard und Werner Schill bei ihrer Hochzeit im Jahr 1957. © PRIVAT

Ein 1962 geborener Sohn und eine vier Jahre jüngere Tochter machten die Familie komplett. 1966 zog die Familie zudem vom Elternhaus Werner Schills in ihr eigenes Heim wenige Häuser weiter. Bis Mitte der 1970er-Jahre führte das Paar nebenberuflich eine kleine Landwirtschaft. Bis heute sind die beiden gern im Freien. Die 81-Jährige und der 84-Jährige kümmern sich um den Garten bei ihrem Haus und einen Gemüsegarten.

Als Dachdecker war der 84-Jährige bis 1981 viel draußen im Einsatz. Als er danach 16 Jahre auf Montage arbeitete, konnte er 1983 aus zeitlichen Gründen nicht mehr im Fanfarenzug mitwirken. 1956 hatte er diesen mitbegründet. Zunächst war Werner Schill an der Fanfare zu hören gewesen, bevor er die Trompete für sich entdeckte, als der Verein zusätzlich auf Ventilinstrumente umstellte.

Hildegard und Werner Schill waren beide im Sportverein tätig. Während der 84-Jährige dort früher Fußball spielte und sich letztlich für den Fanfarenzug entschied, war die 81-Jährige bei der Gymnastik aktiv. Gern sang sie im Kirchenchor und gehörte diesem bis zu seiner Auflösung an.

Von ihrer Arbeit in einem Porzellangeschäft in Eschwege berichtet die Jubilarin sehr positiv. Nachdem sie dort ihre Ausbildung zur Verkäuferin abgeschlossen und mehrere Jahre gearbeitet hatte, war sie 30 Jahre lang in einem Lebensmittelgeschäft in Frankershausen tätig.

Besonders viel bedeutet dem Paar die Familie. Gern denken Hildegard und Werner Schill an gemeinsame Urlaube mit zwei Enkelsöhnen zurück. Mit den Fahrrädern im Gepäck ging es an die Nord- und Ostsee. Noch heute würden die Enkel davon erzählen, wie schön sie diese Urlaube erlebt haben. Froh ist das Paar darüber, dass beide Töchter in Frankershausen leben und auch Enkel- und Urenkelkinder weiterhin in der näheren Umgebung wohnen. Oft bekommen sie Besuch von der Familie und können sie heute zum Fest im engsten Familienkreis begrüßen.

Für die Zukunft wünschen sich Hildegard und Werner Schill, dass sie noch lang zusammenbleiben können und der Jubilar ergänzt: „Und dass wir gesund bleiben.“

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