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Hilfe für die Ukraine: Friedensgebet und Beisammensein in Wanfried

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Von: Emily Spanel

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Gemeinsam innehalten und gleichzeitig Gutes für die Menschen in der Ukraine tun: Das ist morgen in Wanfried möglich.
Gemeinsam innehalten und gleichzeitig Gutes für die Menschen in der Ukraine tun: Das ist in Wanfried möglich. © dpa

Eine Stadt – eine Welt: „Betet um Frieden und steht zusammen“. Unter diesem Motto laden die evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Wanfried am morgigen Freitag, 11. März, ab 18 Uhr zu einem Friedensgebet in die evangelische Kirche und um 19 Uhr zu einem Beisammensein ins Alte Schmirgelwerk ein.

Wanfried – Bürgermeister Wilhelm Gebhard und Pfarrerin Rosemarie Kremmer hatten die Idee einer kombinierten Veranstaltung, die aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine und in Russland zum Ziel hat, gemeinsam innezuhalten und gleichzeitig Gutes zu tun. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Jeder ist willkommen

„Man kann gerne am Friedensgebet in der Kirche und am Beisammensein im Alten Schmirgelwerk teilnehmen, darf aber gerne auch nur zu einer der beiden Veranstaltungsorte kommen. „Ganz wie man will“, betonen Wilhelm Gebhard und Rosemarie Kremmer. „Ein jeder und eine jede ist uns herzlich willkommen“. Aus zahlreichen Gesprächen wissen beide, dass die Ereignisse in der Ukraine die Menschen sehr bewegen und man nicht tatenlos zuschauen möchte. „Die Hilfsbereitschaft ist riesig und der Wunsch nach Austausch und Verständigung ist groß. Dazu sollen die Veranstaltungen dienen.“

Sowohl Wilhelm Gebhard als auch Rosemarie Kremmer freuen sich sehr, dass ihre Idee Türen aufgestoßen hat und eine große Hilfsbereitschaft zu erkennen ist.

Großzügige Unterstützung

Edeka- Neukauf Gärtner ist bereits wenige Tage zuvor auf die Stadt zugegangen und hat eine großzügige Unterstützung zugesagt, egal zu welchem Zweck. „Hauptsache, wir helfen den betroffenen Menschen“, sagt Winfried Gärtner. So stiftet die Familie Gärtner alles, was an dem Abend benötigt wird. Von der Holzkohle angefangen über die Würstchen, Getränke sowie Glühwein. Die Brötchen stellt die Bäckerei Siemon unentgeltlich zur Verfügung, und Familie Wehr hat sofort das Alte Schmirgelwerk als Veranstaltungsfläche kostenfrei angeboten. Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule Wanfried verkaufen Heißgetränke, Mitglieder des Schützenvereins werden den Einlassdienst nach den geltenden Coronaregeln (3 G) organisieren sowie Kaltgetränke verkaufen und die Feuerwehr wird sich professionell um das Grillen kümmern.

Der Erlös wird komplett einer Hilfsorganisation gespendet. „Jetzt kommt es darauf an, dass möglichst viele Menschen teilnehmen und die Veranstaltungen unterstützen“, hoffen Wilhelm Gebhard und Rosemarie Kremmer abschließend. Da die Veranstaltung unter freiem Himmel stattfinden wird, wird warme Kleidung empfohlen, auch wenn einige Feuerschalen aufgebaut sein werden.  

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