Motorradfans laden zu großer Benefiz-Veranstaltung nach Bischhausen ein

Hilfe für kranke Kinder

Bereit, um zu helfen: Karl-Heinz (Kalle) Lehmann mit seiner Suzuki GSX (links) und Karsten Schultz mit einer Honda Fireblade freuen sich schon auf das Benefiz-Motorradtreffen am 11. Mai in Witzenhausen. Foto: Siebert

Witzenhausen. „Biker helfen krebskranken Kindern“, heißt es am Samstag, 11. Mai, ab 9 Uhr im Witzenhäuser Stadtteil Bischhausen (Mündener Straße). Initiator und Schirmherr der Aktion ist Karsten Schulz (53) aus Hemeln, Gastgeber ist der Witzenhäuser Motorradclub Rolling Danger, der 1972 gegründet wurde.

An dem Tag kommen Motorradfahrer mit den verschiedensten Maschinen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern aus Holland, Frankreich und Dänemark. Es wird sicherlich nicht ganz so groß werden wie die weltweit größte Motorradveranstaltung in Daytona Beach (Florida), die überwiegend von Harley-Davidson-Freunden besucht wird, dort finden sich jährlich mehr als 500 000 Motorradfahrer und -begeisterte aus der ganzen Welt ein. Doch die Idee, mit Gleichgesinnten und Familienangehörigen friedlich zusammen zu feiern, ist die gleiche. Die Anfahrt erfolgt auch nicht über die Route 66 sondern über die B 80.

„Bis jetzt haben wir zahlreiche Zusagen von Clubs, Vereinen und Einzelbikern, rund 1000 Gäste sind es jetzt schon“, sagt Karsten Schulz. „Wir gehen davon aus, dass noch weit mehr Biker kommen“, ergänzt Karl-Heinz Lehmann (57), bekannt nur unter dem Namen Kalle, der Präsident der Rolling Danger. Es wird Wert darauf gelegt, dass es in Witzenhausen eine Familienveranstaltung wird, zu der Kinder und Angehörige willkommen sind.

Der gesamte Erlös aus dem Speisen- und Getränkeverkauf an dem Tag kommt der Aktion zugute. „Viele Clubs haben uns bereits im Vorfeld eine Spende auf das Konto überwiesen, die Biker sind da ganz großzügig, und für sie ist das auch selbstverständlich“, sagt Karl-Heinz Lehmann. Er ist sicher, dass die Menschen in Lederkluft auch am Tag des Treffens die Spardosen füllen werden.

Die Idee zu diesem Treffen kam Karsten Schulz während seiner Krebserkrankung. Glücklich darüber, wieder gesund zu sein, kann er den Anblick der krebskranken Kinder nicht vergessen. Bei seinem Krankenhausaufenthalt hat er jeden Tag das Leid der Kinder und der betroffenen Eltern mit ansehen müssen. So besprach er die Idee des Benefiz-Motorradtreffens mit dem befreundeten Kalle, der auf dem Gebiet von Bikertreffen sehr erfahren ist. Bei ihm stieß das Vorhaben sofort auf Zuspruch und mit den Planungen wurde begonnen: Ein Spendenkonto eröffnet, Einladungen auf verschiedenen Wegen verschickt und ausgesprochen und ein kleines Programm zusammengestellt. Überall stießen die beiden Biker mit der Idee auf positive Resonanz. Das spiegeln auch die bereits gut gefüllten Spendendosen wider, die in verschiedenen Einrichtungen aufgestellt sind. (zpy)

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