Hilfeleistungslöschfahrzeug für Neu-Eichenbergs Feuerwehr

Symbolische Schlüsselübergabe: Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth gab den Schlüssel im Beisein von Landrat Stefan Reuß an Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne. Foto: Schröter

Hebenshausen. Knapp drei Monate ist es bereits her, dass die Gemeinde Neu-Eichenberg ein neues Fahrzeug für ihre Freiwillige Feuerwehr angeschafft hat. Am Samstag erfolgte die offizielle Übergabe.

„Dieses Fahrzeug ist ein wichtiger Baustein für den Brandschutz in Neu-Eichenberg“, betonte Bürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth. Es handelt sich dabei um ein 260 PS starkes Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 20/16, das neben einer bis zu neunköpfigen Besatzung, 1600 Litern Wasser und 120 Litern Schaum auch weit über 300 Gegenstände zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung geladen hat - vom Atemschutzgerät über eine dreiteilige Schiebleiter und Sprungrettungsgerät bis zur Seilwinde und zum Durchmischer.

Das Neu-Eichenberger HLF sieht zwar aus wie neu und hat auch nur wenige Kilometer gefahren, ist aber bereits einige Jahre alt. Bislang wurde es zu Übungszwecken von der Landes-Feuerwehrschule genutzt. „Der Neupreis für ein HLF 20/16 beträgt 280 000 Euro und wir haben es für rund 156 000 Euro gekauft“, sagte Rohde-Erfurth. Nur auf diesem Weg sei ein solches Fahrzeug überhaupt anzuschaffen und zu finanzieren gewesen. „Und auch so war es eine enorme Anstrengung für die Gemeinde“, sagte die Bürgermeisterin, betonte aber gleichzeitig, dass das Geld der Steuerzahler gut angelegt sei. Dass das neue HLF in Hebenshausen stationiert sei, liege einzig daran, dass das dortige Feuerwehrgerätehaus groß genug für das gewaltige Fahrzeug sei.

Landrat Stefan Reuß, der einen Zuschuss des Landkreises in Höhe von 15 000 Euro überbrachte, gratulierte zum neuen HLF. „Wir sind einer der wenigen hessischen Landkreise, die diese Förderung noch gewährt“, sagte Reuß. Obwohl es eine freiwillige Förderung sei, halte man daran fest. „Denn es ist eine wichtige Förderung, weil jeder Euro dazu beiträgt, dass die Einsatzkräfte für ihre teilweise gefährliche ehrenamtliche Arbeit gutes Gerät erhalten, durch das sie dann auch bestmöglich geschützt sind“, so Reuß.

„Wir haben lange gebraucht, um dieses Fahrzeug zu bekommen“, sagte ein erfreuter Neu-Eichenbergs Gemeindebrandinspektor Frank Burhenne. „Mit diesem Flaggschiff sind wir jetzt aber selbst dann auf lange Sicht gut gewappnet, wenn wie geplant das neue Industriegebiet gebaut wird.“ (per)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.