Abfahrt in der Mülltonne

19 Teilnehmer beim Scheesen-Cup in Wolfterode am Start

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Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: 19 Teilnehmer in 16 verschiedenen Fahrzeugen gingen beim Scheesen-Cup in Wolfterode an den Start.

Wolfterode. Der Kreativität waren den Fahrzeugen beim fünften Scheesen-Cup keine Grenzen gesetzt: Rollende Badewannen, Mülltonnen oder Weihnachtsmann-Schlitten gingen an den Start. „Der Spaß soll bei uns ganz klar im Vordergrund stehen“, erklärt Moderator Michael Brill.

Vor fünf Jahren kam die Freiwillige Feuerwehr auf die Idee des Scheesen-Cups, weil sie ein Fest machen wollten, an dem nicht nur die Einwohner teilnehmen und das unterhalten sollte. Das haben sie geschafft, viele Besucher standen an der 150 Meter langen Strecke, brachten sich Schirme gegen die Sonne mit und ließen es sich am Sonntagnachmittag einfach gut gehen. Für die Verpflegung mit Würstchen, Kaffee und Kuchen sorgten die Feuerwehrleute selbst.

Selbst gebastelte Scheesen 

19 Starter in 16 verschiedenen Fahrzeugen gingen in zwei Kategorien an den Start. Dreimal fahren die selbst gebastelten Scheesen die Strecke hinunter, die zwei besten Zeiten werden addiert. Jaron Schlender konnte sich den ersten Platz in der Dreirad-Klasse sichern. Tobias Eichenberg war der Schnellste bei den vierrädrigen Fahrzeugen, gefolgt von Marius Schill und Jannik Schindewolf. Die Zuschauer vergaben den Preis für das kreativste Fahrzeug an Martin Eberhardt und Lara Friedrich mit dem Weihnachtsmann-Schlitten.

Bereits am Samstagabend konnten die Starter die Strecke ausprobieren und schauen, ob sie sich wirklich trauen. „Der Testlauf ist wichtig, um zu sehen, ob alles funktioniert“, so Brill weiter. Zwei Unfälle gab es in diesem Jahr. „Sicherheit ist uns sehr wichtig, Helme, Handschuhe und eine Schutzausrüstung sind Pflicht, zum Glück ist nichts passiert.“

Auf das Gewicht kommt es bei den Scheesen an, je schwerer, desto schneller bewältigt man die abschüssige Strecke. „Um die 30 Kilometer pro Stunde fahren die Scheesen den Berg runter, etwa 18 Sekunden benötigt man dafür“, erklärt Michael Brill. Als Preise gibt es selbst gestaltete Pokale mit einem Schraubenschlüssel und den Wanderpokal, auf dem schon die Namen der vergangenen Sieger stehen.

Genaue Messung per Laser

„Neben dem Spaß ist uns Professionalität aber auch wichtig, wir messen ganz genau über einen Laser auf die tausendstel Sekunde genau“, erzählt der Moderator.

Im kommenden Jahr soll es wieder einen Scheesen-Cup geben. „Vielleicht wollen wir den Samstag etwas umgestalten, sodass dort jeder mitmachen kann“, überlegt Brill zusammen mit seinem Team.

Von Sonja Berg

Scheesen-Cup in Wolfterode

Scheesen-Cup in Wolfterode

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