Es ging um Wintergemüse in kreativen Variationen

HR drehte im Restaurant "Quitte" in Bad Sooden-Allendorf

+
Dreharbeiten in der „Quitte“: Kameramann Bernd Götz (von links), Chefkoch Björn Brücher, Tontechniker Mark Hammerl und Moderator Andreas Gerke präsentieren das Wintergemüse.

Bad Sooden-Allendorf. Ein Fernseh-Team des Hessischen Rundfunks (HR) hat Chefkoch Björn Brücher und seiner Ehefrau Silke, die Inhaber und Betreiber des Feinschmecker-Restaurants „Quitte“ in Bad Sooden-Allendorf sind, über die Schulter geschaut.

„Lampenfieber ist vielleicht zuviel gesagt“, aber „ein bisschen angespannt“ sei er schon gewesen, gesteht der 47-Jährige, der am Mittwoch Besuch vom HR hatte. Das Fernseh-Team filmte ihn bei der Zubereitung kreativer Variationen von Wintergemüse und verwandelte damit das kleine Lokal am Rande der Sportstätten in Allendorf für drei Stunden in ein TV-Studio.

Mit zwei Kleinbussen war das fünfköpfige Team von Redakteur Bernd Bark angereist und packte vor der „Quitte“ nicht nur das nötige technische Equipment, sondern körbeweise auch vitaminreichen Grün- und Rosenkohl aus, frisch geerntet auf den Feldern des Gemüsehändlers Bernd Gläßner in Berkatal-Hitzerode. Schnurstracks nahmen Kameramann Bernd Götz, Tontechniker Mark Hammerl und Beleuchter Mark Kröll die Küche in Beschlag, wo der Koch aus Leidenschaft schon auf „Herkules“-Moderator Andreas Gerke wartete, dessen ausdrücklicher Wunsch es war, Björn Brücher bei den Vorbereitungen zur Hand zu gehen. „Er hat sich zumindest Mühe gegeben“, urteilte später mit einem Augenzwinkern Silke Brücher über den Helfer ihres Mannes, dem ob seiner Erscheinung der Ruf eines „nordhessischen George Clooney“ vorauseilt. Als Entreé servierte die Küche am Ende ein cremiges Grünkohl-Süppchen mit Ahler Wurst und Brot. Ein Rosenkohl-Salat mit gebratenem Weckewerk, kleinen Kartoffeln und Wachteleiern bildeten das Hauptgericht, dem als Dessert ein süßes Grünkohl-Pesto mit Panna cotta folgte.

Nicht zum ersten Mal war das HR-Studio Kassel in der „Quitte“ zu Gast, filmte schon vergangenen Sommer bei der Zubereitung eines Forellen-Gerichts und kurz darauf bei der Herstellung eines Vier-Gänge-Menüs, das bei „Maintower“ als Geheimtipp angepriesen wurde. Auch wenn für einige Szenen mehrfach die Klappe fallen musste, fand Björn Brücher für die Fernseh-Macher nur lobende Worte: „Die waren super freundlich, und es hat richtig Spaß gemacht.“ 

Info: Was bei den Dreharbeiten herausgekommen ist, zeigt das Hessenfernsehen in seiner halbstündigen Sendung „Herkules“, die am Sonntag, 4. Februar, ab 16.30 Uhr, im dritten Programm ausgestrahlt wird. Zwei Tage zuvor gibt es ab 16 Uhr auf demselben Kanal bei „Hallo Hessen“ schon einen kurzen optischen Vorgeschmack.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.