Viel durch Eigenleistung bewirken

Der Ortsbeirat von Markershausen hat sich verjüngt: Im Durchschnitt sind sie 39

Der Ortsbeirat Markershausen hat sich verjüngt: (von links) Marcel Bohnwagner (32), Ortsvorsteher Tobias Langheld (29), Julia Langheld (32) und Jörg Fräser (44). Es fehlt Jens Wagner (57).
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Der Ortsbeirat Markershausen hat sich verjüngt: (von links) Marcel Bohnwagner (32), Ortsvorsteher Tobias Langheld (29), Julia Langheld (32) und Jörg Fräser (44). Es fehlt Jens Wagner (57).

Im Schnitt hat sich der neue Ortsbeirat von Markershausen um gut zehn Jahre verjüngt. Wir stellen ihn vor.

Markershausen - Statt etwa 49 Jahre sind die neuen fünf Mitglieder nun 39 Jahre alt. Der Jüngste ist außerdem Ortsvorsteher. Der 29-jährige Tobias Langheld mischt schon zum zweiten Mal im Ortsbeirat mit, nun aber als Ortsvorsteher. Der Jüngste im Team wird unterstützt von den Neulingen Julia Langheld (32) und Jens Wagner (57).

Ebenfalls als erfahrene Hasen gelten hingegen Jörg Bohnwagner, der 44-Jährige ist zum vierten Mal im Ortsbeirat, und Marcel Bohnwagner (32) – für ihn ist es die zweite Amtszeit.

„Man kann viel durch Eigenleistung bewirken“

„In einem kleinen Ort kann man viel durch Eigenleistung bewirken“, sagt Tobias Langheld. In Markershausen, dem kleinsten Ortsteil der Gemeinde Herleshausen, leben zudem viele Handwerker, wie der 29-Jährige erklärt. „Jeder kann etwas beitragen und bringt sich regelmäßig mit ein.“ Vier der Mitglieder des Ortsbeirates führen heute durch den 62-Seelen Ort. Bis auf Wagner sind alle in Markershausen aufgewachsen.

Das Zentrum in Markershausen ist das kleine Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich auch die Umkleide der Feuerwehr befindet. Die Räumlichkeiten werden gerne angemietet für Feiern, erklären die vier Markershäuser.

„Wir haben wenig Straßenverkehr und die Kinder können auf der großen Wiese spielen“, sagt Marcel Bohnwagner. Er ist im Ortsbeirat, um aktiv mitgestalten zu können. „Das ein oder andere kann man immer verbessern.“ Außerdem seien die Markershäuser extrem hilfsbereit wie Tobias Langheld erzählt. Wenn jemand Hilfe bräuchte, dann werde mit angepackt, da müsse auch niemand etwas sagen. „Niemand ist sich dafür zu Schade.“

Vatertagsshoppen als Höhepunkt

Und auch wenn Markershausen der kleinste Ortsteil ist, zumindest wenn Frauenborn zu Herleshausen gezählt wird, wie die vier erzählen, ist in normalen Zeiten viel los. Besonders beliebt und ein Höhepunkt in jedem Jahr sei der Vatertagsshoppen an Himmelfahrt. Organisiert wird der von der Freiwilligen Feuerwehr.

„Dann ist der ganze Ringgau bei uns“, erzählen sie. Die Veranstaltungen sind es auch, die immer wieder Geld in die Kasse des Orts spülen, das dann wieder in die Verschönerung von Markershausen gesteckt wird, erzählt Marcel Bohnwagner.

Auf der Liste des Ortsbeirates steht nun erst mal eine neue Sitzgruppe für den Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses. Denn sobald es wieder möglich ist, freuen sich die Markershäuser auch wieder auf gemeinsame Feste und Arbeitseinsätze in ihrem Ort.

Beliebt ist da auch das gemeinsame Brotbacken. Das funktioniere dann auch mal ganz spontan und für alle Markershäuser die wollten, würde dann auch ein Brot mitgebacken werden, erklären die vier.

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