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Impfstellen des Kreises sind nicht ausgelastet

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Von: Stefanie Salzmann

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Das Impfteam der Impfstelle in Eschwege im Dünzebacher Torturm: (von links) Matthias Gebhardt, Ute Finke, Marcus Schmidt, Daniela Kristen (DRK), Dr. Dirk Ellringmann, Gabriele Barth, Thomas Wuth (DRK) und Dr. Rainer Wallmann.
Das Impfteam der Impfstelle in Eschwege im Dünzebacher Torturm: (von links) Matthias Gebhardt, Ute Finke, Marcus Schmidt, Daniela Kristen (DRK), Dr. Dirk Ellringmann, Gabriele Barth, Thomas Wuth (DRK) und Dr. Rainer Wallmann. © Stefanie Salzmann

Seitdem Anfang Dezember vorigen Jahres die vier Impfstellen im Kreis ihre Arbeit aufgenommen haben, wurden 19 000 Impfungen verabreicht, davon 80 Prozent Auffrischungs- und Boosterimpfungen.

Eschwege – Bei etwa acht Prozent handelte es sich laut der Kreisverwaltung um Erstimpfungen. Während sich die Impfwilligen vor allem zu Beginn in den Impfstellen die Klinke in die Hand gaben haben, lässt der Zustrom deutlich nach. „Der Bedarf ist im Moment offenbar gedeckt“, so der Gesundheitsdezernent des Kreises, Dr. Rainer Wallmann.

Wallmann appellierte erneut, ausdrücklich auch im Namen der Landrätin Nicole Rathgeber noch mal an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, „weil Impfen schützt und vor schweren Krankheitsverläufen bewahrt“, sagte Wallmann. Wie hoch die Impfquote im Kreis ist, konnte er nicht sagen, da diese Daten nicht gesondert erhoben werden. Hessenweit liegt sie bei zirka 75 Prozent.

In den vier Impfzentren, die das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Landkreises in Eschwege, Sontra, Witzenhausen und Hessisch Lichtenau betreibt, steht aktuell jeweils ein Impfteam bereit.

Das besteht, so DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Wuth, aus einem Arzt, medizinischem Fachpersonal und Menschen, die die Daten erfassen. Verimpft werden für alle Personen unter 30 der Impfstoff von Biontech/ Pfizer, alle über 30 Jahre erhalten Moderna. Auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren können mit Biontech geimpft werden, allerdings nur montags und freitags.

Wegen der derzeit nachlassenden Nachfrage wird das DRK die Öffnungszeiten der Impfstellen voraussichtlich verkürzen. Auf die gestrige Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu einer vierten Boosterimpfung könne man jederzeit flexibel reagieren.

„Wir haben mit dem DRK flexible Vertragsvereinbarungen und können alle Impfangebote schnell hochfahren“, sagte Wallmann. Dazu gehören auch die mobilen Impfteams, die so Wuth, derzeit nur punktuell aktiv werden.

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