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In der Kreisverwaltung Werra-Meißner werden 24 neue Stellen geschaffen

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Von: Emily Spanel

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In der Kreisverwaltung Werra-Meißner werden im Jahr 2023 insgesamt 24 neue Stellen geschaffen.
In der Kreisverwaltung Werra-Meißner werden im Jahr 2023 insgesamt 24 neue Stellen geschaffen. © Harald Sagawe

In der Kreisverwaltung Werra-Meißner werden im Jahr 2023 insgesamt 24 neue Stellen geschaffen. Der Kreistag hat der personellen Aufstockung in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch seine Zustimmung erteilt.

Werra-Meißner – Mehrheitlich folgten die Fraktionen einem Antrag der Kreistagskooperation, weitere vier Stellen aus dem Stellenplan zu streichen. Ursprünglich hatte die Bedarfsmeldung des Werra-Meißner-Kreises gar bei 44 Neueinstellungen gelegen, war dann über 30 auf letztlich 28 geforderte neue Stellen (wir berichteten) geschrumpft.

Mit „zwingendem Handlungsbedarf in Sachen Personal“, gerade im Hinblick auf die zusätzlichen Aufgaben, die auf die Kreisverwaltung zukommen werden, hatte Landrätin Nicole Rathgeber (Freie Wähler) die geforderten Neueinstellungen begründet. „Und das sind keine Wünsche – jede einzelne Stelle ist dringend notwendig.“

Der Kreis brauche „Personalpolitik mit Augenmaß“, mahnte Karl Jeanrond (SPD), zugleich Vorsitzender des Finanzausschusses. Neueinstellungen müssten finanzierbar bleiben. Werde durch sie aber eine Erhöhung der Kreisumlage erforderlich, belaste das die Städte und Gemeinden über Gebühr. Die nun gestrichenen Stellen – die eines Juristen, eines Datenschutzbeauftragten/IT-Fachmanns, eines Personalbetreuers, eines Baukontrolleurs – hätten laut den Ausführungen Karl Jeanronds derzeit nicht oberste Priorität und könnten im kommenden Haushaltsjahr wieder Gegenstand der Debatte werden.

Der nun mehrheitlich beschlossene Entwurf der Haushaltssatzung samt des Haushaltsplans des Werra-Meißner-Kreises für das Jahr 2023 sieht einen Überschuss im Jahresergebnis in Höhe von rund zwei Millionen Euro vor. Die Situation stelle sich, unter anderem durch die sehr gute Entwicklung der Steuereinnahmen und höhere Schlüsselzuweisungen durch das Land Hessen, derzeit noch positiv dar, erklärte Uwe Brückmann, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag. „Aber: Das wird nicht so bleiben. Wir sind gut beraten, bei jeder Entscheidung die Folgekosten zu bedenken.“

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