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Trabant-Verein sorgt für unvergesslichen Abschluss der Projektwoche an der Paul-Moor-Schule

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Von: Emily Spanel

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Ganz besonders interessiert waren die Schüler an den Fahrzeugen der DDR.
Ganz besonders interessiert waren die Paul-Moor-Schüler an den Fahrzeugen der DDR. © Paul-Moor-Schule Reichensachsen

„Es war einmal ...“: Unter diesem Motto wurde vom 21. bis 30. März in der Paul-Moor-Schule Reichensachsen mit dem Förderschwerpunkt für geistige Entwicklung intensiv geforscht und entdeckt.

Reichensachsen – Dinosaurier, Steinzeit, Ritter und Burgen, Räuber, Märchen und Eroberung der Lüfte waren nur einige der spannenden Themen – und auch das Leben in der ehemaligen DDR, mit dem sich die 17 bis 18 Jahre alten Schüler auseinandersetzten.

Der Trabi – das Kultauto des Ostens; ein Wagen, der symbolhaft für das Leben in der ehemaligen DDR steht. Seine Fans lieben den kleinen Wagen mit der Duroplast-Karosserie und dem typischen „Rend-Deng-Deng“-Sound des 26 PS starken Zweitakters noch heute. Und auch die Schüler der Klasse „Berufsorientierungsstufe 1“ der Paul-Moor-Schule in Reichensachsen konnten sich dem Charme des Trabis nicht entziehen. Während der diesjährigen Projektwoche stand der Wagen ganz besonders im Fokus.

Interesse an den Fahrzeugen der DDR

Die Paul-Moor-Schüler beschäftigten sich intensiv mit der Geschichte des Landes und der ehemaligen innerdeutschen Grenze. „Sie bauten dazu ein Modell der Berliner Mauer und gestalteten es mit Graffiti nach dem Vorbild des berühmten Mauerkünstlers Thierry Noir“, lobt Förderschul- und Klassenlehrer Daniel Schramm. „Und ganz besonders interessiert waren die Schüler an der damaligen Technik und den Fahrzeugen der DDR.“

Daniel Schramm zögerte nicht und nahm kurzerhand Kontakt zum Verein Trabant-Kader-Kassel auf. „Und prompt kam die Antwort, dass zwei Vereinsmitglieder mit ihren Fahrzeugen zum Abschluss der Projektwoche vorbeikommen würden“, erinnert sich der Klassenlehrer freudig.

Probefahrt mit dem „Fuchs“

Gern führten die Trabantfreunde Sascha Burhenne und Kevin Warschun den neugierigen Schülern ihre historischen Fahrzeuge vor. Zum einen den blauen „Erich“, Baujahr 1982. Zum anderen den papyrusfarbenen „Fuchs“, Baujahr 1986 – in dem auch eine kleine Probefahrt möglich war. Beide Trabis sind „Alltagsfahrzeuge“, erklärte Sascha Burhenne. Der gemeinnützige Verein aus Kassel kümmert sich um den Erhalt dieser pflegeintensiven Fahrzeuge. Neue Mitglieder sind im Übrigen herzlich willkommen.

Kontakt: unter trabant-kader-kassel.de sowie unter trabant-erich.de. Weitere Informationen zur Paul-Moor-Schule gibt es unter paul-moor-schule-wehretal.de

Von Emily Hartmann

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