Übernahme ab dem 1. Juni

In die Arbeit verliebt - Claudia Eichholz ist neue OP-Managerin am Klinikum

In einer neuen Funktion: Claudia Eichholz, seit 2017 am Klinikum Werra-Meißner tätig, übernimmt fortan die OP-Leitung von Dieter Wolf, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.
+
In einer neuen Funktion: Claudia Eichholz, seit 2017 am Klinikum Werra-Meißner tätig, übernimmt fortan die OP-Leitung von Dieter Wolf, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

1994 war es, als sich Claudia Eichholz verliebt hat. Damals aber nicht in ihren Ehemann – sondern in die Arbeit im OP-Saal.

Eschwege - „Ich war Pflege-Auszubildende im Sankt-Georg-Klinikum in Eisenach und durfte wegen Personalmangels im OP mitarbeiten. Seitdem wusste ich, dass ich in dem Bereich bleiben will“, sagt sie.

Und nun, ab 1. Juni 2021, wird sie dies in der ersten Reihe tun, als Nachfolgerin des in den Ruhestand scheidenden Dieter Wolf auf der Stelle als pflegerische Leitung OP- und Anästhesie-Pflege sowie OP-Management am Standort Eschwege des Klinikums Werra-Meißner.

2017 kam die 53-Jährige als Stellvertreterin Wolfs ans Klinikum, zuvor übte sie diese Funktion schon zehn Jahre lang in Rotenburg an der Fulda aus. Seither hat sie sich längst eingearbeitet in ihre Aufgaben: die zeitliche Planung der Operationen in den vier Sälen, die Einteilung des Personals aus OP- und Anästhesie-Pflege, die Absprache mit Ärzten, die Material-Bereitstellung und das Einflechten von Notfällen in den dicht getakteten Tagesablauf.

„Wir haben ein super Team“

„Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Vor allem deswegen, weil ich ein super Team habe. Bei uns steht jeder für den anderen ein, bei der Dienstplanung ziehen alle an einem Strang“, sagt Claudia Eichholz. Ebenso begeistere sie an dem Job die Bandbreite an Operationen in Eschwege aus unter anderem Gynäkologie, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und Urologie sowie die Modernität des erst 2019 eröffneten neuen OP-Trakts.

Wichtig ist der Mutter einer erwachsenen Tochter vor allem die Arbeit auf Augenhöhe – egal ob mit den Schnittstellen des OPs, Ärzten, innerhalb des Pflegeteams oder mit den Patienten. „Für die Patienten möchte ich vor allem für Planungssicherheit bei Operationen einstehen“, verspricht Eichholz.

Natürlich ist ihr bei all der Freude am Job auch bewusst, dass sie oft Hektik und Stress ausgesetzt sein wird. „Aber damit lernt man umzugehen, in so vielen Jahren Arbeit im OP. Mir macht es immer noch Spaß und zu Hause habe ich mit Familie, Garten und meinen Hunden einen guten Ausgleich“, sagt sie.

Übrigens: Claudia Eichholz – wie sollte es nach 27 Jahren Verliebtheit in den Job anders sein – will sich nicht nur ihren Leitungsaufgaben hingeben. „Ich möchte auch weiter Dienste machen und vor allem am Tisch stehen. Das würde mir sonst fehlen.“  red/mmo

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.