Sie vertreten die Jugendlichen

In Hessisch Lichtenau wurde der erste Jugendbeirat gewählt

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Sie setzen sich für die Belange der Jugendlichen in Hessisch Lichtenau ein: Nils Schütte (von links), Sascha Müller, Kim Hofmann, Selina Bülow, Clara Letzing, Lynn Hofmann und Toni Gläser.

Hessisch Lichtenau. Clara Letzing (13), Sascha Müller (14), Nils Schütte (13), Selina Bülow (16), Lynn Hofmann (17), Kim Hofmann (17) und Toni Gläser (19) gehören dem ersten Lichtenauer Jugendbeirat an.

Die Sternstunde des Lichtenauer Jugendbeirats schlug am Dienstagabend: Kurz nach 18 Uhr hatte Stadtjugendpflegerin Maike Simon das Treffen zur Wahl im Jugendzentrum (JUZ) eröffnet, eine knappe halbe Stunde später war das siebenköpfige Team gewählt. Außer den sieben Kandidaten waren ein Dutzend Schüler und Jugendliche gekommen, um ihre Stimme abzugeben. Interesse am Geschehen zeigten einige Vertreter aus dem Stadtparlament, die mit Bürgermeister Michael Heußner an der Spitze die Wahlhandlung in der ehemaligen Zigarrenfabrik, dem JUZ-Winterstandort an der Leipziger Straße, verfolgten.

Zunächst forderte Maike Simon die Kandidaten auf, sich den Wählern noch einmal kurz vorzustellen. Den Anfang machte Kim Hofmann. Die 17-jährige Gymnasiastin will wie ihre Zwillingsschwester Lynn in diesem Jahr an der Freiherr-vom-Stein-Schule (FvSS) ihr Abitur machen.

Auch Clara Letzing, Sascha Müller und Nils Schütte sind Schüler der FvSS, alle drei gehen in die achte Klasse. Selina Bülow absolviert zurzeit im JUZ ein Praktikum. Mit 19 Jahren ist Toni Gläser der Älteste im Team. Er befindet sich in der Ausbildung zum Koch.

Die Wahl selbst erfolgte als sogenannte Präsenzwahl. „Wer möchte, dass Nils in den Jugendbeirat gewählt wird?“ Mit dieser Frage eröffnete die Stadtjugendpflegerin die Wahlhandlung. Kandidat für Kandidat bat sie die jugendlichen Wähler um Handzeichen. Lichtenaus Schulsozialarbeiter Thomas Hoffmann zählte genau durch, für jeden gab er eine deutliche Mehrheit zu Protokoll, alle nahmen die Wahl an. Intern wählte die Gruppe sogleich Selina Bülow zur Sprecherin, Kim Hofmann wurde ihre Stellvertreterin.

Erster Gratulant war Bürgermeister Heußner, der zusammen mit Stadtverordnetenvorsteher Robert Hollstein Ansprechpartner für den Jugendbeirat ist. Heußner lud die Jugendlichen gleich für Freitag zur Stadtverordnetensitzung ein, auf der unter anderem über die Verlegung des JUZ aus der ehemaligen Zigarrenfabrik zur zentralen Einrichtung auf dem ehemaligen Freibadgelände beraten wird.

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