Kinder ziehen in bunte Räume

In Reichensachsen hat die neue Kindertagesstätte eröffnet

Blau, Gelb und Grün: Die Farben ziehen sich durch das ganze Gebäude. Die Bobbycarstrecke geht am ganzen Haus entlang.
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Blau, Gelb und Grün: Die Farben ziehen sich durch das ganze Gebäude. Die Bobbycarstrecke geht am ganzen Haus entlang.

Am Mittwochmorgen hat die neue Kita in Reichensachsen eröffnet. Ursprünglich sollte die Krippe für 36 Kinder bereits Anfang August zum Start des Kitajahres den Betrieb aufnehmen.

Reichensachsen – In Blau, Grün und Gelb sticht das einstöckige neue Kitagebäude an der Meierei in Reichensachsen hervor. Vor etwas mehr als einem Jahr fand an dieser Stelle mitten in Reichensachsen noch der erste Spatenstich statt, nun wurde die Einrichtung eröffnet.

Das Farbkonzept des dreiteiligen Gebäudes setzt sich auch im Inneren fort. Drei Farben für drei Krippengruppen, in denen jeweils zwölf Kinder untergebracht werden können. Jede Krippengruppe hat ihren eigenen Schlafraum, der je nach Gruppe in verschiedenen Themenbereichen liebevoll gestaltet ist, zum Beispiel zum Thema Wald und Ozean. Außerdem verfügt jeder Gruppenraum über sein eigenes Badezimmer – mit extra für die Größe der Ein- bis Dreijährigen angepassten Toiletten und Waschbecken.

Mittig auf Höhe der gelben Wichtelgruppe befindet sich auch der Gemeinschaftsbereich mit Küche, Essbereich und Mehrzweckraum mit Platz zum Toben und Spielen. „Hier ist auch genug Platz, um Kitafeste zu feiern“, sagt Kitaleiterin Silke Raschner.

Aktuell werden 18 Kinder betreut - mehr als 30 sollen es werden

Zwei Gruppen sind bereits bezogen, dort spielen die Kinder derzeit bereits in den lichtdurchfluteten Räumen, jeder mit einem Extra-Zugang nach draußen in den Garten. Insgesamt beherbergt die neue Kita bis jetzt 18 Kinder. Das Team hat sich komplett neu zusammengestellt, viele kannten sich aber bereits.

„Hier und da fehlt noch ein bisschen was, das Außengelände ist noch nicht fertig, aber wir durften schon eröffnen“, erklärt Wehretals Bürgermeister Timo Friedrich. Die endgültige Einrichtung für die Gruppenräume wird erst noch angeliefert, bis dahin ist die Kita vorübergehend mit geliehenen Möbeln anderer Kitas ausgestattet. Auch im Garten finden noch die letzten Arbeiten statt, bevor die Spielgeräte aufgebaut werden. Eine Bobbycar-Strecke ist aber bereits fertig. Alles in allem ist die Kita aber bereits gut mit Leben gefüllt. Strom produziert die Kita selbst, auf dem begrünten Dach befinden sich Photovoltaikanlagen.

Rund 2,5 Millionen Euro hat die neue Kindertagesstätte am Ende gekostet. Wie viel es genau ist, stehe noch nicht fest, so Friedrich, weil die Endabrechnungen noch nicht alle vorliegen. Alles in allem wird der Bau aber sowohl im Kosten, als auch im Zeitrahmen bleiben.

Als vor etwa einem Jahr mit dem Bau begonnen wurde, die Bauarbeiter sogar bereits die ersten Mauern der neuen Kita hochgezogen haben, stand allerdings die Förderung des Neubaus noch aus. Timo Friedrich konnte nun aber aufatmen. Vom Land wird der Bau nun definitiv gefördert, mit einer Summe von insgesamt 900 000 Euro – 300 000 Euro je Krippengruppe. Das steht nun fest, die Förderzusage liegt vor, sagt Friedrich. (Jessica Sippel)

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