Vögel sollen heimisch werden

Infoveranstaltung: Rebhuhn soll in der Region wieder fliegen

Bietet Schutz: Eine Rebhuhnhenne sitzt im Tierpark Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) neben zwei ihrer Küken. Foto: Stefan Sauer/dpa

Weidenhausen. Es hat schon mehrere Versuche von anderen Seiten gegeben, jetzt startet ein neuer, hoffentlich erfolgreicher: Das Ehepaar Seifert aus Weidenhausen, seit dem 1. April Pächter des Reviers Weidenhausen, möchte sowohl das Rebhuhn als auch den Fasan wieder heimisch werden lassen.

„Das war schon immer ein großer Traum von mir“, gibt die Tierärztin Michaela Seifert zu. Mit ins Boot geholt hat sie deshalb auch den Heimat- und Naturverein Weidenhausen, der jetzt zu einer Veranstaltung einlädt: Am Freitag, 28. April, geht es um die Lebensraumverbesserung für Rebhuhn und Fasan. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gasthaus Sommermann in Weidenhausen.

„Rebhühner, die sehr standorttreu sind, finden hier kaum noch Futter“, erklärt Seifert. Das habe verschiedene Ursachen: So seien die landwirtschaftlichen Maschinen mittlerweile so sauber, dass kaum noch Körner übrig bleiben, die herunterfallen und von denen sich die Rebhühner ernähren. Aber auch die Vernichtung der Insekten durch entsprechende Mittel sei gefährlich: „Von denen ernähren sich die Jungtiere.“ Zudem seien auch der Waschbär und Raubwild wie Fuchs und Marder ein großes Problem, da diese die Rebhühner fressen. „Ein Projektpunkt wird deshalb sein, wie Lebensräume geschaffen werden können, in die sich Rebhühner zurückziehen können.“

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