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Insekten als Thema in Eschweger Grundschule

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Von: Marius Gogolla

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Hilfe für Insekten: Die Kinder formen Samenkugeln, Stefan Hollstein (rechts) schaut interessiert zu.
Hilfe für Insekten: Die Kinder formen Samenkugeln, Stefan Hollstein (rechts) schaut interessiert zu. © marius gogolla

Projekt „Ameise, Biene und Co.“ gastiert an Alexander-von-Humboldt-Schule.

Eschwege – Das Formen der Samenbällchen macht den Jungen und Mädchen der Alexander-von-Humboldt-Schule in Eschwege sichtlich Spaß. Sie vermischen feuchte, lehmhaltige Erde mit der Saat unterschiedlicher Blühpflanzen, lassen sie trocknen und können sie anschließend mit nach Hause nehmen. Dort sollen sie auf dem Balkon oder im Garten ausgelegt werden, damit Insekten von den daraus wachsenden Pflanzen profitieren können.

Diese und weitere Aktionen fanden im Rahmen des von der Deutschen Umwelt-Aktion (DUA) initiierten und von der Sparkasse Werra-Meißner geförderten Projektes „Ameise, Biene und Co.“ statt. So sollen die Grundschüler lernen, welche heimischen Insektenarten es gibt, wo diese leben und wie sich deren Lebensraum schützen lässt.

Die Inhalte wurden mit den Kindern altersgerecht und spannend erarbeitet. Dafür war David Bertram von der DUA am Donnerstag in der Humboldt-Schule, um den Schülern aufzuzeigen, welch wichtige Rolle die Insekten im ökologischen Kreislauf spielen. Sowohl grundlegendes Wissen zu den unterschiedlichen Insektenarten als auch Erkenntnisse über die Aufgaben und die Rolle, die Insekten für den Menschen spielen, vermittelte er den Grundschulklassen.

„Die Insekten sind auch für uns Menschen wichtig“, erläutert Bertram den Schülern der 3b. „Durch ihren Beitrag ist ein Leben auf der Erde überhaupt erst möglich. Deswegen müssen wir etwas für ihren Schutz tun!“ Auch Stefan Hollstein, Leiter des Beratungs-Centers der Sparkasse Werra-Meißner, sieht das Insektensterben als relevantes und aktuelles Problem.

„Wir müssen die ökologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens schützen, die Insekten spielen hier eine wichtige Rolle“, sagt er. Dafür sei es notwendig, eine frühe ökologische Bildung zu etablieren.

Die Deutsche Umwelt-Aktion wurde im Jahr 1958 mit der Aufgabe gegründet, den Gedanken des Naturschutzes in den Schulbereich zu tragen. Seitdem führen Umweltbeauftragte in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen Umweltunterricht zu verschiedenen Themen durch.

Das Projekt „Ameise, Biene und Co.“ findet im Schuljahr 2022/23 an Grundschulen in ganz Hessen statt. (Marius Gogolla)

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