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Vertreter aus der IT- und Energiebranche treffen sich im Werra-Meißner-Lab

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Stellte das Werra-Meißner-Lab vor: Projektleiter Curtis Große sprach vor den Gästen aus Israel sowie aus der Region und präsentierte das Konzept des Digitalisierungsprojektes.
Stellte das Werra-Meißner-Lab vor: Projektleiter Curtis Große sprach vor den Gästen aus Israel sowie aus der Region. © Marius Gogolla

Eschwege – Auf Einladung von Germany Trade and Invest, dem Standortmarketing des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, besuchte eine Delegation aus Israel das sogenannte Werra-Meißner Lab in Eschwege. Die israelischen Unternehmen stammen alle aus der IT- und Energiebranche.

Ziel des Besuches war es, sich über lokale Projekte und Potenziale in den Bereichen Smart City, Digitalisierung und erneuerbare Energien zu informieren.

Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner, begrüßte die Besucher aus Israel und dem Werra-Meißner-Kreis. Dabei ging er unter anderem auf das große Entwicklungspotenzial des Kreises ein. „Durch innovative Technik ergeben sich neue Möglichkeiten für die Region“, sagt Kleeberg. „Deswegen freuen wir uns besonders, die Vertreter aus Israel hier im Werra-Meißner-Lab begrüßen zu dürfen, denn Israel zählt zu den führenden Ländern, was die Entwicklung in den Bereichen IT und Energie betrifft.“

Kooperationsmöglichkeiten vorstellen

Die Veranstaltung solle dazu dienen, den israelischen Firmen das wirtschaftliche Potenzial der Region Nordhessen aufzuzeigen und Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Firmen vorzustellen. Deutsche Kooperationspartner für die Realisierung von ersten Demonstrationsprojekten zu finden und eine Ansiedlung ausländischer Unternehmen in der Region zu fördern, seien ebenfalls angestrebt.

Die Aufgaben und Ziele des Werra-Meißner-Lab erläuterte Projektleiter Curtis Große. „Wir bringen die Digitalisierung im Kreis voran“, so Große. „Unter anderem arbeiten wir mit Firmen, Behörden und Gemeinden zusammen und entwickeln Strategien, um die ländliche Region zukunftsfähig aufzustellen.“ Dies sei notwendig, um mit urbanen Gegenden mitzuhalten und die Landregion attraktiv zu gestalten, sodass Unternehmen ein Anreiz zur Ansiedlung im Werra-Meißner-Kreis gegeben würde.

Sicherheit und Lebensqualität verbessern

Als zentrale Anlaufstelle für die Entwicklung der digitalen Strategien der Region übernehme das Projekt eine wichtige Position. Mithilfe der Digitalisierung könne die Sicherheit und die Lebensqualität beispielsweise in Städten oder Kommunen verbessert und die Prozesse und Abläufe in Unternehmen optimiert werden.

Eine weitere Zielgruppe des Werra-Meißner-Lab sind Privatpersonen. In den Räumlichkeiten des Sparkassen-Hauptgebäudes in der Friedrich-Wilhelm-Straße kann sich jeder Bürger über das Thema Digitalisierung informieren. Zudem können eigene Ideen eingebracht und somit aktiv zur Weiterentwicklung beigetragen werden.

Die israelische Delegation sowie die lokalen Vertreter erhielten eine Führung durch die modern ausgestatteten Räumlichkeiten. Außerdem wurden Projekte vorgestellt und es konnten eigene Ideen geäußert werden.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es bei Essen und Getränken die Möglichkeit eines lockeren Austausches.

werra-meissner.digital/

Von Marius Gogolla

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