Wo sich für Fuchs und Hase Gute Nacht sagen

Jagdverein Hubertus sichert wertvolles Biotop in der Eschweger Feldgemarkung

Zwei Männer stehen im Nebel vor einem Wäldchen.
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Jagdverein Hubertus sichert wertvolles Biotop: (von links) Henning Barthels und Vereinsvorsitzender Rainer Stelzner an der Geidelsbachquelle zwischen Eschwege und Reichensachsen.

Der Jagdverein Hubertus Kreis Eschwege hat kürzlich den Quellsumpf des Geidelbachs zwischen Eschwege und der Domäne Vogelburg für den Naturschutz gekauft.

Eschwege - Der Kauf des 3500 Quadratmeter großen Grundstücks war für den Jagdverein als anerkanntem Naturschutzverband durch die Unterstützung des Fachdiensts Natur- und Landschaftsschutz des Werra-Meißner-Kreises möglich. Ein großer Teil des Kaufpreises und der Kosten für die jetzt anstehenden Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung werden aus Naturschutzgeldern finanziert.

„Wir Jägerinnen und Jäger sind sehr froh, diesen einmaligen Wildtierlebensraum langfristig für den Natur- und Artenschutz sichern und gestalten zu können“, sagte der Vorsitzende des Jagdvereins, Rainer Stelzner. „Hier an der Geidelbachquelle sagen sich buchstäblich Fuchs und Hase gute Nacht. Auch die Feldrehe finden hier besonders im Winter, wenn die Felder kahl sind, Nahrung, Schutz und Deckung. Und an warmen Frühsommerabenden kann man den Gesang der Nachtigall und den Schlag der Wachteln hören.“

„Wir sind froh, gerade dieses Grundstück für den Wildtierschutz erwerben zu können, da hier bereits vor mehr als 30 Jahren erste biotopverbessernde Maßnahmen vom damaligen Leiter des Hegerings Eschwege, unserem heutigen Ehrenmitglied Ernst Gebhard, umgesetzt wurden“, so Stelzner. Leider sei der Lebensraum vielen Belastungen ausgesetzt. „Daher möchten wir Spaziergänger, die in der Feldgemarkung Erholung suchen, bitten, auf den Wegen zu bleiben und die Hunde in der Nähe der Wildtierlebensräume nicht frei laufen zu lassen.“  

Von Stefanie Salzmann

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