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Werra-Meißner-Kreis ruft dazu auf, Naturschutzprojekte einzureichen

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Von: Lothar Röß

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Freuen sich auf viele Bewerber für den Umweltpreis 2022: Dr. Rainer Wallmann (von links), Janina Döring, Gabriele Maxisch und Lothar Freund am Start des Klima-Pfads am Parkplatz Naturfreundehaus.
Freuen sich auf viele Bewerber für den Umweltpreis 2022: Dr. Rainer Wallmann (von links), Janina Döring, Gabriele Maxisch und Lothar Freund am Start des Klima-Pfads am Parkplatz Naturfreundehaus. © Lothar Röß

Der Umweltpreis des Werra-Meißner-Kreises startet in seine 28. Auflage. Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann und Umweltberaterin Gabriele Maxisch lobten beim Treffen am Mittwochmorgen im Jugendwaldheim den Wettbewerb für 2022 aus. Mit dabei waren auch Förster Lothar Freund und Janina Döring, die ein freiwilliges ökologisches Jahr auf dem Hohen Meißner absolviert.

Hoher Meißner – Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause sind Schulen, Kindergärten, Vereine, Verbände und ehrenamtlich arbeitende Gruppen von mindestens zwei Personen aus dem Kreisgebiet einmal mehr aufgerufen, ihre Umwelt- und Naturschutzprojekte einzureichen.

Den Umweltpreis vergibt der Werra-Meißner-Kreis alljährlich, um die Sensibilisierung für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen aufrecht zu erhalten und zu fördern. Gerade der weltweit einsetzende Klimawandel zeige die Zusammenhänge zwischen lokalem Handeln und globalen Auswirkungen eindrucksvoll auf, heißt es in einer Information des Kreises.

Der Preis soll das Bewusstsein für notwendige Maßnahmen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie in der Landschaftspflege fördern und die Motivation wecken, sich ehrenamtlich zu engagieren. Bis 2020 wurde der Wettbewerb 27 Mal ausgetragen, 256 Bewerbungen hat es bis dahin gegeben. 2014 bestand mit 20 Bewerbungen das bisher größte Interesse, beim Umweltpreis erfolgreich zu sein. Aus dem Kreisteil Witzenhausen zählten die Johannisbergschule und Kindertagesstätte Kesperknirpse aus Witzenhausen sowie die Bilsteinschule aus Großalmerode zu den Preisträgern vor zwei Jahren.

Die eingesendeten Projekte werden von einer mehrköpfigen Jury danach bewertet, inwieweit die Aufgaben des Natur- und Umweltschutzes durch praktische Maßnahmen unterstützt werden, wie gut das Projekt oder die Aktion in schriftlicher Form mit theoretischem Hintergrund ausgearbeitet sind und welche öffentlichkeitswirksamen Sonderaktionen durchgeführt wurden. (Lothar Röß)

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