Sieben Besucher leicht verletzt

Johannisfest: Reizgas versprüht, Festzelt war kurzzeitig geräumt

+
Warten vor dem Zelt: Die Gäste mussten das Festzelt auf dem Werdchen verlassen, weil offenbar Reizgas versprüht wurde.

Eschwege. Das Festzelt auf dem Werdchen wurde am Montagmittag für etwa eine halbe Stunde fast komplett geräumt. Ein bislang Unbekannter hatte Reizgas im Zelt versprüht.

Aktualisiert um 15 Uhr. Betroffen gewesen sei laut Zeugen vor allem die rechte Zelthälfte. Laut Polizeisprecher Jörg Künstler mussten sieben Personen vom Rettungsdienst behandelt werden, ein Besucher musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Festwirte gehen davon aus, dass das Versprühen des Reizgases kein Zufall war und loben die Besucher, die sehr geordnet und ohne Panik das Zelt verlassen haben. Nachdem das Zelt gut belüftet wurde haben die Betreiber in Absprache mit der Feuerwehr die Besucher wieder hereingelassen, die mittlerweile weiterfeiern.

Vor allem die rechte Zelthälfte war betroffen: Mehrere Hundert Besucher warteten vor dem Zelt geduldig darauf, wieder herein zu dürfen.

Die Polizei war vor Ort und ermittelt nun wegen Körperverletzung und Gesundheitsgefährdung gegen Unbekannt. "Das ist kein Scherz, sondern eine Straftat", betont Künstler.

Traditionell treffen sich am Johannisfest-Montag die Belegschaften  der Betriebe im Festzelt, sodass zum Zeitpunkt des Gasaustrittes das Festzelt voll war. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.