Jugendliche können Ehrenamt test: Fünf Tipps zum Freiwilligen Sozialen Schuljahr

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Funktioniert gut: Die Vorsitzende des TSV Oberdünzebach, Marlies George, freut sich, dass sie als FSSJ-Einsatzstelle schon zwei Jugendliche für das Ehrenamt gewonnen hat. 

Werra-Meißner. 80 Stunden von der Freizeit zu opfern, klingt viel. Über ein Schuljahr verteilt, sind das aber zwei Stunden pro Woche. Mit dem Freiwilligen Sozialen Schuljahr können sich Jugendlichen im Ehrenamt ausprobieren.

Die Freiwilligenagentur Omnibus gibt Hilfestellungen, wie man sich einbringen kann. Am 1. Oktober startet das nächste Freiwillige Soziale Schuljahr (FSSJ).

Fünf Dinge, die man beim FSSJ beachten muss:

1. Voraussetzungen: Ein Freiwilliges Soziales Schuljahr kann man ab 14 Jahren beginnen. Dazu muss man Schüler im Werra-Meißner-Kreis sein. Die Teilnehmer müssen bereit sein, ihre Freizeit zu opfern. Das kann am Nachmittag, am frühen Abend oder am Wochenende sein. 

Mehr als zwei Stunden pro Woche beansprucht das Ehrenamt nicht. Ist man schon in einem Verein engagiert, kann man diese Arbeit in ein FSSJ umwandeln.

2. Einsatzstellen: Eine FSSJ-Stelle kann in allen gemeinnützigen, sozialen, kulturellen und ökologischen Einrichtungen und Vereinen im Werra-Meißner-Kreis angenommen werden. 43 Plätze sind zurzeit noch frei. Das Spielen mit Senioren an der Konsole gehört genauso dazu, wie Tiere im Tierheim auszuführen. 

Beispiele sind: 

• Betreuung von Kita-Kindern 

• Hausaufgabenbetreuung in Schulen 

• Unterstützung von Sportvereinen 

• Betreuung im Seniorenheim 

• Mithilfe bei den Tafeln (Lebensmittelausgabe) 

• Spielangebote und Sprache lernen mit Flüchtlingskindern

• Mithilfe im Jugendcafé 

• Begleitung von Behinderten 

• Mithilfe bei Kinder- und Jugendfeuerwehren

3. Vorgehensweise: Eine Anmeldung dauert nur etwa zehn Minuten, Infomaterial stellt Omnibus bei Bedarf zur Verfügung. 

Das muss man beachten: 

• Die Tätigkeit im FSSJ muss mit den Eltern abgesprochen sein. 

• Unter www.fssj-wmk.de kann man sich eine Einsatzstelle aussuchen. Möglich ist es auch, selbst eine gemeinnützige Einrichtungen anzusprechen. 

• Mit dem Ansprechpartner der Einsatzstelle wird ein Gespräch vereinbart. 

• Gemeinsam wird eine schriftliche Vereinbarung ausgefüllt. Eine Vorlage gibt es auf der Website.

4. Vorteile: Zum Abschluss des Jahres erhalten die teilnehmenden Jugendlichen ein qualifiziertes Zertifikat. Das stellt die Freiwilligenagentur aus, nachdem die Einsatzstelle die freiwillige Arbeit der Jugendlichen beurteilt hat. „Jugendliche können einen Schatz voller Erfahrungen sammeln“, sagt Landrat Stefan Reuß.

5. Anmeldung: Infos und Anmeldung unter der Telefonnummer 0 56 51/3 37 70 02 oder im Internet:

www.fssj-wmk.de

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