Im Advent

Junges Theater wird das Stück „Frühstück mit Wolf“ wieder aufführen

Die drei Schweinchen ahnen nichts Böses: (von links) Schmalz (Angelique Weck), Fässchen (Heiko Alsleben) und Borste (Rosie Schmerbach) im Stück „Frühstück mit Wolf“.
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Die drei Schweinchen ahnen nichts Böses: (von links) Schmalz (Angelique Weck), Fässchen (Heiko Alsleben) und Borste (Rosie Schmerbach) im Stück „Frühstück mit Wolf“.

Nachdem das Stück im Sommer erstmals in Eschwege zu sehen war, wird das Junge Theater Eschwege „Frühstück mit Wolf“ an den Sonntagen, 28. November und 5. Dezember, wieder aufführen.

Eschwege – Bunt und tierisch wird die frühe Adventszeit im E-Werk in diesem Jahr: Da größere Proben aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich gewesen waren, hatte sich das Junge Theater dazu entschlossen, das Ende August erstmals aufgeführte „Frühstück mit Wolf“ auch als diesjähriges Weihnachtsmärchen zu spielen.

Neben den drei öffentlichen Aufführungen wird es vier Schulveranstaltungen geben, die bereits komplett ausgebucht sind und in der Stadthalle stattfinden werden – damit können bis zu 250 Plätze genutzt und die Plätze nach Klassengruppen und mit ausreichenden Abständen zueinander gestellt werden.

Beeinflusst hat die Pandemie die Arbeit des Jungen Theaters dabei bereits mit den Absagen der geplanten Vorstellungen von „Ein Käfig voller Narren“ – ursprünglich sollte das Stück an mehreren Abenden im März 2020 aufgeführt werden. Wichtig war es dem Team laut Sebastian Perels und Heiko Alsleben gewesen, erst wieder richtig mit den Proben zu beginnen, sobald alle Beteiligten vollständig geimpft sind.

Der inzwischen auch für Vorstellungen genutzte Proberaum konnte in 2021 dahingehend angepasst werden, dass die Podeste nun mit Geländern versehen und aufgearbeitet wurden – so können auch Veranstaltungen für Kinder unter fünf Jahren stattfinden, die ihnen dann ein unmittelbares Theatererlebnis bieten. Im Mai und Juni dieses Jahres begannen die Proben für „Frühstück mit Wolf“, während im Zweipersonenstück „Gift“ zwei Teammitglieder aus einem Haushalt zu sehen waren. Die Proben für ein Weihnachtsmärchen in der üblichen Größe hätten bereits im Sommer beginnen müssen. Aufgrund der möglichen Pandemie-Entwicklung und der Arbeit mit Kindern habe aber immer die Gefahr bestanden, dass alles doch noch abgesagt werden muss. Deswegen sei ein Weihnachtsmärchen in gewohnter Form nicht realisierbar gewesen.

Auch wenn eine staatliche Absicherung entstandene Kosten anteilig übernimmt, wenn eine zuvor angemeldete Vorstellung aufgrund staatlich vorgegebener Maßnahmen abgesagt werden muss – für das Junge Theater steht immer das Spielen selbst im Vordergrund, erklären Perels und Alsleben. Zwei Jahre und zwei Wochen nach der Premiere von „Ein Käfig voller Narren“ soll die Komödie voller Wortwitz und Situationskomik am Samstag, 19. März 2022, wieder aufgenommen werden. An den Freitagen, 25. März und 8. April, sowie den Samstagen, 26. März und 9. April, jeweils ab 20 Uhr im E-Werk, soll das Stück gespielt werden.

Das Junge Theater hofft, dass die Vorstellungen wieder ohne Einschränkungen stattfinden können. Anfang des nächsten Jahres soll zudem entschieden werden, ob das ursprünglich für Sommer 2020 und dann für Sommer 2021 geplante und jeweils verschobene „Viel Lärm um nichts“ auf der Waldbühne gespielt werden kann.

An zwei Sonntagen, 28. November und 5. Dezember, ab 16 Uhr und am Samstag, 4. Dezember, ab 18 Uhr wird das Familienstück mit Musik von Gertrud Pigor im Saal des E-Werks zu sehen sein. (Eden Sophie Rimbach)

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