Hilfe für hungrige Bäuche

Kirchengemeinden spenden drei Tonnen Lebensmittel an Eschweger Tafel

Ein ganzer Transporter voller Lebensmittel für die Tafel allein aus Bischhausen. Die Tafel-Mitarbeiter und Pfarrer André Lecke (rechts) luden 38 Kisten gefüllt mit Esswaren ein.
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Ein ganzer Transporter voller Lebensmittel für die Tafel allein aus Bischhausen. Die Tafel-Mitarbeiter und Pfarrer André Lecke (rechts) luden 38 Kisten gefüllt mit Esswaren ein.

Es ist schon eine Tradition: Viele Kirchengemeinden des Kreises spenden seit Jahren die Lebensmittel, Obst und Gemüse, mit denen sie für die Erntedankfest-Gottesdienste die Altäre schmücken, der Eschweger Tafel. So auch in diesem Jahr.

Die Mitarbeiter der Tafel waren in den vergangenen drei Wochen unterwegs, sammelten aus 23 Kirchen des Kreises fast 3000 Kilo Lebensmittel. Hans Liese, Vorsitzender der Tafel: „Herzlichen Dank für alle Spenden. Damit können wir wieder viele hungrige Mägen füllen.“

Der Tafel-Vorstand und die Mitarbeiter waren beeindruckt von der Spendenfreudigkeit der Gemeinden. Neben den Ernteprodukten wie Kartoffeln, Obst und Gemüse, „ist in vielen Gemeinden auch der Spendenanteil an langlebigen Lebensmitteln wie Nudeln und Konserven gestiegen, die wir nicht sofort wieder ausgeben müssen, etwas lagern und später ausgeben können“, bemerkt Hans Liese.

Neben den rund 140 Behältern mit Lebensmitteln und Gemüse trugen die Mitarbeiter der Tafel noch zwölf Säcke Kartoffeln und sechs voller Äpfel in die Fahrzeuge. Eine Gemeinde dachte sogar an Tierfutter. Eine reich gedeckte Tafel fanden die Mitarbeiter wieder in der Kirche von Bischhausen vor.

Pfarrer André Lecke und seine Konfirmanden zogen in den Tagen vor dem Erntedankfest in Bischhausen und Kirchhosbach von Haus zu Haus und sammelten die Lebensmittel.

Das Ergebnis kann sich allein aus diesen beiden Ortsteilen sehen lassen: 38 volle Kisten, insgesamt rund 900 Kilo Lebensmittel, darunter fünf Säcke voller Kartoffeln und Äpfeln, viel Gemüse und Kürbisse.

„Ein großartiges Engagement“, sagt Hans Liese. Reichlich seien auch die Spenden aus den übrigen Gemeinden des Kreises ausgefallen, denen einige Orte noch einen Geldbetrag zufügten oder auf das Tafel-Konto einzahlten.

Spenden kamen aus folgenden Gemeinden im Werra-Meißner-Kreis: Abterode, Albungen, Altenburschla, Aue, Breitzbach, Bischhausen/Kirchhosbach, Datterode, Eltmannshausen, Eschwege (Marktkirche und Kiga Schwanenteich), Grebendorf, Hasselbach, Hetzerode, Holzhausen, Langenhain, Markershausen, Nesselröden, Neuerode, Niederdünzebach, Oberdünzebach, Oetmannshausen, Rechtebach, Röhrda, Unhausen, Vierbach, Vockerode, Völkershausen und Wommen. (Von Siegfried Furchert)

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