Kirmesfrühschoppen in Hundelshausen: Spaß mit Gelsterzwergen

Legten tolle Choreographie hin: Als Gelsterzwerge mit Schneewittchen versetzten die Kirmesburschen und –mädchen gleich zu Beginn das Festzelt in Hochstimmung. Foto: Neugebauer

Hundelshausen. Beste Unterhaltung wurde den etwa 400 Besuchern beim Kirmesfrühschoppen des Männergesangvereins Liederfreund am Montag in Hundelshausen geboten.

„Es ist schon toll, wie sich die Vereine beim Umzug und beim Frühschoppen immer wieder einbringen, um unsere Kirmes zu etwas Besonderem zu machen“, war Vorsitzender Johann Neiber voll des Lobes über die Darbietungen. Und die konnten sich wirklich sehen lassen.

Die als Gelsterzwerge verkleideten Kirmesburschen und -mädchen tanzten nach verschiedenen Zwergenliedern und legten eine eindrucksvolle Zwergen-Choreographie mit ihrem Schneewittchen hin, sodass bereits zu Beginn das Zelt johlte und die berechtigte Zugabe einforderte.

Danach schilderte Georg Gerstenberg als schwer lädierter Bauarbeiter in allen Facetten, wie er beim Herablassen einer mit Bauschutt voll beladenen Kiste mehrmals Kontakt hatte. „Die ganzen Brüche und Prellungen sind aber nicht so schlimm, viel schlimmer ist es, dass nun auch das Erbstück der Uroma, die Kiste, kaputt ist“, lautete das Fazit von Gerstenberg.

Tänzerisch war auch der Auftritt des gemischten Chores Concordia. Mit „I will follow him“ aus Sister Act legten die als Nonnen verkleideten Sängerinnen eine flotte Sohle aufs Parkett und übermittelten zum Schluss bei einem Handstand die Grüße des Chores in großen Lettern auf einer bemalten Unterhose.

Auch Andreas Gabalier mit Anton und Antonia als tanzendem Tiroler Pärchen, das auch mal Bein zeigt, sowie die Dance Kids des Sportvereins mit einer Rock ‘n‘ Roll Choreographie heizten die Stimmung im Festzelt an und wurden nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen.

Der Höhepunkt war aber sicher der Auftritt der Freiwilligen Feuerwehr mit ihren etwas anderen Glocken von Rom. Mit unterschiedlich großen Bratpfannen und Töpfen ausgerüstet, trommelten sie mit Kochlöffel oder Schraubenschlüssel brav im Takt zu den „Glocken von Rom“, ehe sie nach dem Joe Cocker Song „You can leave your hat on“ ihre Hüllen fallen ließen. Ein bisschen bange wurde es den Glöcknern zum Schluss, als „Sängerin“ Klaus Vogelei zum Schluss ein Trommelsolo auf den vorgebundenen Bratpfannen ihrer Begleitband spielte.

„Wieder ein tolles Programm mit tollen Darbietungen“,lautete am Ende die Meinung der Festzeltbesucher in Hundelshausen, die die Vorführungen mit Beifall und Zugabe-Rufen entsprechend würdigten. (znb)

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