Jesuskind im Kindergarten

Kita Forellenfänger bekommt ein Geschenk

Adventsgeschenk: Gerd Küllmer übergibt seine 20 Jahre alte Weihnachtskrippe an Kita-Leiterin Valerie Schramm im Beisein der Kinder Malia (von links) Frederik, Julian und Paul sind beeindruckt von der Größe. Foto: Lothar Röß

„Da werden die Kinder am Montagmorgen aber große Augen und leuchtende Augen bekommen“, war sich Valerie Schramm, Leiterin der Fürstenhagener Forellenfänger-Kindertagesstätte, am Samstag sicher, nachdem Gerd Küllmer seine überdimensionale Weihnachtskrippe mit Hilfe von Eltern im Eingangsbereich aufgebaut hatte.

Etwa zwei Meter in der Breite, das Gleiche in der Höhe, misst die etwa einen Meter tiefe Krippe, die Küllmers Vater Heinrich, der vor drei Jahren verstarb, Ende der 1990er-Jahre in seiner Schreinerei in dem Lichtenauer Stadtteil gebaut hatte.

 Seither stand sie stets zur Adventszeit im Vorgarten der Küllmers am Sandberg. Jetzt will der gebürtige Fürstenhagener zu seinen Kindern nach Wabern ziehen und suchte Interessenten für die Krippe.

Als die ortsansässige Sandra Trieschmann das mitbekam, überzeugte sie Küllmer von der Idee, das Objekt dem Forellenfänger-Kita zu überlassen. 

„Damit bleibt die Erinnerung an die Familie Küllmer im Ort“, war sich der Spender trotz einiger Kaufangebote sicher, richtig entschieden zu haben.

Am Montagmorgen stand die Krippe im Mittelpunkt der Andacht zum 1. Advent, zu der sich alle Kinder an der Krippe versammelten. 

Bis in den Januar hinein können sich die Kinder an der Szene von Bethlehem mit Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe, dem Hirten und den Schafen im Stall, erfreuen.

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