Fest mit vielen Höhepunkten: Die Kita „Kleine Eichen“ feierte 20-jähriges Bestehen

Kleine kamen groß raus

Rolende Waldschule der Jägerschaft: Silke Hartung und Manfred Heinemann erklären die heimische Tierwelt. Fotos: Shröter

Eichenberg. Tolle Stimmung herrschte am Samstag auf dem Gelände der Kindertagesstätte „Kleine Eichen“ in Eichenberg-Bahnhof, die mit einem bunten Fest ihr 20-jähriges Bestehen feierte. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um bei einem bunten Programm ein paar ebenso unterhaltsame wie informative Stunden zu verleben.

Für den ersten Höhepunkt des Tages sorgten die Kindergartenkinder selbst, die im eigens für dieses Fest aufgebauten Pavillon mit mehreren gemeinsam vorgetragenen Liedern eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens lieferten. Der Titel des ersten Liedes lautete „Wir sind die Kleinen aus der Gemeinde“. Unter dieses Motto hatten die Organisatorinnen auch das gesamte Fest gestellt.

„Hier bei den Kleinen Eichen wird supergute Arbeit geleistet, die von den Eltern auch wertgeschätzt wird“, lobte Neu-Eichenbergs Gemeindebürgermeisterin Ilona Rohde-Erfurth den „schönsten und hellsten Kindergarten des gesamten Werra-Meißner-Kreises“. Ilona Friedrichs, Fachbereichsleiterin Jugend, Familie, Senioren und Soziales beim Werra-Meißner-Kreis ergänzte, dass sich die Kindertagesstätte seit seiner Eröffnung im April 1995 „immer weiter entwickelt und an die Bedarfe der Eltern angepasst“ habe. Der Applaus der Besucher unterstrich die Aussagen der beiden Rednerinnen.

Damit es für alle Anwesenden ein gelungenes Jubiläumsfest wird, hatten sich Kita-Leiterin Beate Levie-Schmidt und ihr Team einiges einfallen lassen. Neben den Darbietungen im zirkuszeltähnlichen Pavillon luden im Haus und auf dem Außengelände ein Dutzend Stände zum Mitmachen ein - darunter eine Buttonmaschine, Edelsteinsieben, Kinderschminken und ein Luftballonwettbewerb. Außerdem präsentierten sich die Kinderfeuerwehr Neu-Eichenberg und der THW aus Witzenhausen.

Großer Andrang herrschte auch an der „rollenden Waldschule“ des Jagdvereins Hubertus aus Witzenhausen. Dort gab es verschiedene Tiere, Felle und Geweihe aus der heimischen Fauna zu sehen und anzufassen. An einer Experimentierstation konnten die Kinder Pflanzen und verschiedene andere Präparate genauestens unter die Lupe nehmen. „Uns ist es wichtig, Kinder und Eltern gleichermaßen zu erreichen und ihnen die heimische Natur näher zu bringen“, betonte Silke Hartung vom Jagdverein Hubertus. Gleichzeitig wolle man aber auch die Jägerschaft vorstellen und zeigen, dass dazu nicht nur das Jagen an sich, sondern auch die Hege und Pflege der Tierwelt sowie der Schutz der Natur zählen. „Ich freue mich, dass heute so viele Besucher zu unserem Fest gekommen sind und es hier sichtlich genießen“, strahlte Kita-Leiterin Levie-Schmidt. Dass entgegen der Vorhersage sogar das Wetter perfekt mitspielte, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. (per)

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