Neues Schild schmückt Landkreis

Werra-Meißner-Kreis hat bei „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ gewonnen

Sie freuen sich über die Auszeichnung: Geschäftsführer der Klima- und Energieeffizienzagentur Armin Raatz (von links), Staatssekretär Conz und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.
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Sie freuen sich über die Auszeichnung: Geschäftsführer der Klima- und Energieeffizienzagentur Armin Raatz (von links), Staatssekretär Conz und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Der Werra-Meißner-Kreis hat wortwörtlich ein neues Aushängeschild. Als Klimakommune wurde der Landkreis nun vom Land ausgezeichent.

Werra-Meißner – Die „Klima-Kommune Werra-Meißner-Kreis“ ist mit dem Modellprojekt Quartierssanierung Preisträgerin im Wettbewerb „So machen wir’s 2021“.

Am Mittwoch nahm der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann als Projektleiter der Quartierssanierung den Preis persönlich in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst entgegen. Gemeinsam mit Armin Raatz, Geschäftsführer der Klima und Energieeffizienzagentur GmbH und externer Berater in der Quartierssanierung, holten sie nicht nur das Schild, sondern auch ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro nach Hause. Nach Auskunft des Projektkoordinators Holger Schülbe solle dies unter anderem für die Produktion eines Erklärvideos über das Projekt verwendet werden.

Die Preisverleihung stellte den Höhepunkt der Konferenz „Klima Kommunal“ dar, bei der sechs Preisträgerinnen und Preisträger in drei Kategorien vorgestellt wurden.

Oliver Conz, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, zeichnete den Werra-Meißner-Kreis für sein herausragendes Engagement für den Klimaschutz aus. „Ihr Landkreis hat den Ansatz der Quartierssanierung kreativ auf verschiedene Gemeinden und Ortsteile im Kreisgebiet übertragen.

Bei diesem innovativen Ansatz wurden sowohl die Strategie als auch die anschließende Umsetzung interkommunal gedacht, wodurch sich Synergien heben lassen. Zusätzlich adressiert das ausgezeichnete Konzept auch die Themen Denkmalpflege und das Wohnen im Alter gemeinsam mit der Energiewende“, sagt Conz zur Juryentscheidung.

Energiewende gehe nur mit einer effektiven Wärmewende, dafür brauche es eine hohe Gebäudesanierungsrate, erklärt Dr. Wallmann während der Preisverleihung. „Wir nutzen die KfW-Förderlinie 432 und werden zusätzlich vom Hessischen Wirtschaftsministerium finanziell unterstützt.“

Armin Raatz, der mit weiteren Büros vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) mit der Begleitforschung des KfW-Programms 432 beauftragt ist, unterstrich den Modellcharakter des Projekts –neben den technischen Herausforderungen werde dabei auch die Kommunikation als wichtiges Element innerhalb der Energiewende gesehen. „So machen wir’s 2021“ ist auch deshalb hier genau richtig. (red/jes)

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