Klinikum zurück in Normalbetrieb

Klinik-Standort Witzenhausen weiter auf Pandemie vorbereitet

Krankenhaus Witzenhausen Klinikum Werra-Meißner.
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Krankenhaus Witzenhausen Klinikum Werra-Meißner

Das Klinikum Werra-Meißner ist wieder im Normalbetrieb. Der Standort Witzenhausen kann aber schnell wieder zum Pandemie-Krankenhaus werden.

Werra-Meißner – Das bisherige Pandemiekrankenhaus Witzenhausen, das angesichts der stark gesunkenen Infektionszahlen mit dem Coronavirus jetzt seinen Normalbetrieb wieder aufgenommen hat, kann jederzeit wieder in seine Sonderfunktion der vergangenen 15 Monate zurück. Das wäre dann der Fall, sollte sich eine vierte Pandemiewelle abzeichnen. „Wir hoffen zwar, dass es nicht dazu kommt, könnten den Normalbetrieb aber umgehend einstellen und die Isolierstationen für Intensiv- und Normalpatienten mit Covid-19-Infektionen vorhalten“, sagte Marco Lubitz, Chefarzt der Inneren Medizin in Witzenhausen.

Seinen Status als Pandemiekrankenhaus verliert Witzenhausen nicht. „Im Pandemieplan des Werra-Meißner-Kreises war der Standort Witzenhausen schon immer Pandemiekrankenhaus – unabhängig davon, ob es gerade eine Pandemie gibt oder nicht“, so Lubitz. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Corona-Ausbruch am 12. März vorigen Jahres zur Pandemie erklärt. Mit diesem Stichtag war auch der Pandemieplan des Landkreises in Kraft getreten.

Die beiden Häuser des Klinikums Werra-Meißner in Eschwege und Witzenhausen laufen seit Beginn der Woche wieder in dem vor der Pandemie üblichen Niveau und Betrieb.

Vorhalten muss das Klinikum aufgrund der aktuellen Hochrechnungen zur Infektionslage acht Betten für Coronapatienten. Auf der Intensivstation in Witzenhausen werden jetzt auch wieder andere Intensivpatienten behandelt. Werden am Standort Eschwege Covid-19-Fälle diagnostiziert, werden die Patienten nicht mehr nach Witzenhausen verlegt, sondern in Eschwege unter Isolation behandelt.

Auch die Besucherregelungen im Krankenhaus sind zumindest für Genesene und vollständig Geimpfte (14 Tage nach der Impfung) so wie vor der Coronapandemie. Sie können Angehörige beliebig zwischen 14 und 18 Uhr besuchen. Für alle anderen gilt die Regel, dass Patienten in den ersten sechs Tagen ihres Aufenthaltes zwei Besucher haben dürfen, ab dann täglich. (salz)

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